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Wer in England einen eigenen Fan-Song besitzt, hat es geschafft. Er ist entweder im Hype oder ein großer Flop, in jedem Fall polarisiert er. Johan Manzambi gehört zur ersten Gattung. Die Fans von Aston Villa haben den 21-jährigen Schweizer schnell ins Herz geschlossen, statt ‚Zombie‘ hallt auf die Melodie der Cranberries ‚Manzambi‘ durch den Villa Park. Und Manzambi bedankt sich mit Leistung. Drei Tore und drei Vorlagen in sechs Spielen, zudem in der Liga gegen Tottenham Hotspur (3:2) und Newcastle United (1:0) Matchwinner.
Kein Wunder, dass keiner mehr über die hohe Ablöse von bis zu 70 Millionen Euro spricht, die das Team aus Birmingham für Manzambi im Sommer an den SC Freiburg überwiesen hatte. Mit welcher Kaltschnäuzigkeit der Nationalspieler der Eidgenossen seine Tore mal per Kopf (gegen Newcastle), mal als Vollstrecker im Strafraum (gegen Fenerbahce & Tottenham) erzielt hat, dürfte auch den ein oder anderen im Breisgau durchaus überraschen.
Unter Unai Emery kommt Manzambi hinter Ex-Bayer Nicolas Jackson (25) als klassischer Zehner zum Einsatz und blüht in Kombination mit dem Senegalesen auf. Wenig überraschend kommt deshalb die Meldung von ‚Teamtalk‘, dass der FC Barcelona und der FC Bayern intensiv Manzambis Entwicklung beobachten. Auch weitere europäische Schwergewichte sollen am Rechtsfuß dran sein.
Manzambi hat nach seiner Knieprellung, die er aus der Weltmeisterschaft nach England mitgeschleppt hatte, einer zu Saisonbeginn emotionslos wirkenden Mannschaft Leben eingehaucht, er ist das Gesicht des Aufschwungs in Birmingham. Sein Vertrag läuft noch bis 2031. Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass ein interessierter Klub wohl einen dreistelligen Millionen-Betrag bieten müsste, um den Rechtsfuß eines Tages verpflichten zu können.