flag
back Zurück
VfB räumt für Spalt den Weg frei – jetzt soll der Vertrag folgen
imago1085496338h
Der VfB Stuttgart will Yanik Spalt langfristig halten. (Foto: Imago)

Der VfB Stuttgart will die Zusammenarbeit mit Yanik Spalt langfristig ausbauen. Nach Sky-Informationen planen die Verantwortlichen, in den kommenden Wochen Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung aufzunehmen. Der Vertrag des 19 Jahre alten Mittelfeldspielers läuft bis zum 30. Juni 2028. Akuter Zeitdruck besteht damit nicht, dennoch möchten die Schwaben frühzeitig Planungssicherheit schaffen. Die VfB-Bosse sind von seinem Potenzial überzeugt und trauen dem österreichischen Nachwuchsspieler eine Rolle bei den Profis zu. Dieses Vertrauen hatte auch Auswirkungen auf die Kaderplanung: Stuttgart war bereit, Chema Andrés an Brighton & Hove Albion abzugeben, weil die Verantwortlichen Spalt den nächsten Schritt zutrauen. Die Gespräche sollen nun klären, unter welchen Bedingungen der gemeinsame Weg über 2028 hinaus fortgesetzt werden kann.

Spalt gehört seit 2023 zum VfB und hat sich über die Nachwuchsmannschaften sowie die zweite Mannschaft an den Profikader herangearbeitet. In der 3. Liga sammelte der Linksfuß wichtige Erfahrung im Männerfußball, ehe er im Januar 2026 in der Europa League sein Pflichtspieldebüt für die erste Mannschaft feierte. In der laufenden Saison folgten seine ersten beiden Bundesliga-Einsätze sowie das Debüt in der Champions League. Der 1,81 Meter große Mittelfeldspieler kann mit seiner Ruhe am Ball, seiner Spielübersicht und taktischen Flexibilität mehrere Aufgaben im Zentrum übernehmen. Stuttgart sieht in ihm deshalb nicht nur eine kurzfristige Ergänzung, sondern einen Spieler, der dauerhaft in die Profimannschaft hineinwachsen kann. Noch befinden sich die Parteien nicht in konkreten Vertragsverhandlungen, die ersten Gespräche sollen jedoch zeitnah beginnen. Die Ausgangslage gilt als positiv: Der VfB will Spalt halten, setzt auf seine Entwicklung und hat seinen Kader so geplant, dass sich für ihn zusätzliche Möglichkeiten ergeben können.

Verwendete Quelle: ntv.de