Zurück
Der FC Bayern München hat sich im Sommer angeblich gegen eine mögliche Verpflichtung von Abwehrspieler Luka Vuskovic entschieden.
Das berichtet Transfer-Experte Florian Plettenberg von Sky. "Da wurde im Sommer vorgefühlt. Es gab Gespräche im Hintergrund und das wäre auch möglich gewesen", sagte er über das Werben der Bayern um den kroatischen WM-Teilnehmer. Vuskovic war für die Saison 2025/26 von seinem Klub Tottenham Hotspur an den Hamburger SV ausgeliehen und überzeugte dort mit tollen Leistungen und Werten.
Der HSV konnte sich die gewünschte feste Verpflichtung des Innenverteidigers allerdings nicht leisten - und so ging Vuskovic schließlich für eine Ablösesumme in Höhe von 54 Millionen Euro von den Spurs zu Brighton. Dort ist er bei Trainer Fabian Hürzeler sofort Stammspieler geworden und stand in allen Premier-League-Duellen in der Anfangsformation der Seagulls.
Der FCB hatte dem Bericht zufolge ebenfalls grundsätzlich großes Interesse an Vuskovic. "Die Bayern haben hier im Sommer entschieden, es nicht zu machen, weil man gesagt hat, wir setzen auf Upamecano, wir setzen auf Tah, wir setzen auf Min-jae Kim", berichtete Plettenberg.
Vor allem der Südkoreaner Kim steigerte sich in der Endphase der abgelaufenen Saison und entwickelte sich nun zur echten Alternative für Jonathan Tah, mit dem er sich aktuell die Einsatzzeiten als Nebenmann von Dayot Upamecano teilt. Zuvor hatte Kim noch als Verkaufskandidat bei den Bayern gegolten - doch davon ist beim FCB nun keine Rede mehr.
Ein erneuter Bayern-Anlauf bei Vuskovic ist dem Bericht zufolge erst einmal ausgeschlossen. "Das ist aktuell kein Wechselthema, weil selbst dann, wenn die Bayern im nächsten Sommer draufgehen, was kostet er? 70, 80, 90 Millionen Euro", sagte Plettenberg und verwies damit auf den guten Premier-League-Start des Kroaten, der schon im vergangenen Sommer teuer war.