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Die Eisbullen schlitterten in der ICE Hockey League gegen die Black Wings Linz in ein schlimmes Debakel! Alan Letang und sein Team kassierten sechs Tore und blieben offensiv einfach zu harmlos.
„Ihr seid nur ein Punktelieferant“, sagen die zahlreich mitgereisten Linz-Fans in Richtung der Eisbullen. Und sie haben aktuell absolut recht damit. Die Salzburger hatten im Duell mit den Oberösterreichern in der Eisarena schlussendlich keine Chance. Mit dem 0:6 verloren sie auch das erste Mal seit zehn Heimspielen gegen die Linzer. Nach dem 1:7 gegen den KAC war es die zweite Blamage unter dem neuen Trainer Alan Letang. Wie tief können die Eisbullen in dieser Spielzeit noch fallen?
Obwohl die Eisbullen zu Beginn eine wirklich ansehnliche Leistung zeigten, waren es die Linzer, die nur 12 Sekunden vor der ersten Pause durch Bliss in Führung gingen. Zum Start des zweiten Drittels waren die Bulls gedanklich wohl noch in der Kabine und kassierten nach nur 80 Sekunden durch Knott das 0:2. Und die Letang-Truppe? War bemüht, aber der Puck wollte nicht reinspringen. Stattdessen ließ erneut Knott (32.) die sehr zahlreich mitgereisten Oberösterreicher jubeln.
Michael Raffl lieferte sich ein heißes Duell
Danach flogen die Fäuste: Moro von Linz und Michi Raffl gingen sich gegenseitig an den Kragen, der Linzer zog dem Eisbullen fast auch sein Trikot aus. Die Streithähne bekamen beide zurecht jeweils eine fünf Minuten Strafe. Raffl bekam zusätzlich noch zwei Minuten wegen Stockschlags. Ohne die beiden traf Ex-Salzburger Maier (38.) zum 4:0 für Linz – die Vorentscheidung.
Die von Minute zu Minute harmloser werdenden Eisbullen machten im dritten Drittel weiter wie davor und kassierten infolgedessen auch noch Tor Nummer fünf: Grüllenberger (52.) trug sich in die Torschützenliste ein. Shaw (54.) machte das halbe Dutzend voll und die nächste Eisbullen-Blamage perfekt.