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Ein gelungenes Jubiläum von Vereinsikone Amir Abrashi (300. Pflichtspiel für GC) und der erste Sieg unter dem neuen Trainer Olaf Janssen: GC-Herz, was willst du mehr? Der Rekordcupsieger setzte sich im Kanton Solothurn gegen den 4 Ligen tiefer spielenden FC Grenchen standesgemäss durch.
Zur Pause hatte es 4:0 für die Zürcher gestanden – vor allem dank dem Traumduo Samuel Krasniqi/Oscar Clemente. Zuerst flankte Krasniqi auf Clemente, der unbedrängt per Kopf zum 1:0 traf (13.). Es war das 1. Tor des Spaniers seit dem 17. Dezember 2025. 6 Minuten später schlug Clemente eine hohe Flanke, die der ebenfalls nicht als Kopfballungeheuer bekannte Krasniqi zum 2:0 im Tor unterbrachte. Nach dem 3:0 durch Nico Rissi (31.), der sein 1. Tor für GC erzielte, bereitete Krasniqi auch Clementes 2. Goal zum 4:0 vor (37.).
Im 2. Durchgang liessen es die Grasshoppers ruhiger angehen. Das 3. Kopfballtor gelang dem eingewechselten Giotto Morandi nach einer idealen Flanke von Kenzo Goudmijn zum 5:0 (54.). Krasniqi, der beste Spieler auf dem Rasen direkt neben dem Tissot Velodrome, erhöhte mit einem Schlenzer in die weite Ecke auf 6:0 (66.). Als Zugabe für die mitgereisten GC-Fans schnürte Young-Jun Lee noch einen Doppelpack (69./78.).
In der vergangenen Saison hatte Cham den aktuellen Super-League-Leader Lugano bereits in der 1. Runde aus dem Cup geworfen. Später war erst im Achtelfinal nach einem 1:2 gegen GC Schluss. 10 Monate später machten die Chamer einem weiteren Super-Ligisten das Leben schwer.
Gegen Sion lag in der ersten Halbzeit die Führung in der Luft. Marin Wiskemann mit einem frechen Aussenristschuss (36.) und Jorge Facal mit einem Volley-Lattenknaller wenige Sekunden vor der Pause kamen dem 1:0 jeweils sehr nahe. Sion-Coach Didier Tholot reagierte und brachte Liam Chipperfield – die gewinnbringende Entscheidung. Der U21-Natispieler erlöste die Walliser in der 48. Minute per Distanzschuss mit dem 1:0. Erst in der 93. Minute machte Benjamin Kololli mit dem 2:0 den Deckel drauf.