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Der FC Bayern und Bayer Leverkusen haben im DFB-Pokal das Achtelfinale erreicht. Während die Münchner Magdeburg mit 6:1 besiegten, drehte Leverkusen gegen Nürnberg einen 0:2-Rückstand in einen 5:2-Sieg.
Zwei Tage nach seiner Auszeichnung mit dem Ballon d’Or durfte Harry Kane beim Torfest seiner Teamkollegen zuschauen. Der englische Stürmer wurde beim 6:1 gegen Magdeburg geschont, drei Tage vor dem Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund. Michael Olise (10./50. Minute), Ismael Saibari (21.), Alphonso Davies (70.), Nathaniel Brown (73.) und David Santos Daiber (90.+4) trafen für die Münchner.
Der Zweitligist hielt zunächst mutig dagegen. Mateusz Żukowski glich nach Olises Führung aus (15.), kurz vor der Pause traf Baris Atik den Pfosten. Spätestens nach Olises verwandeltem Elfmeter zum 3:1 (50.) war die Partie jedoch entschieden.
Eine weitere gute Nachricht gab es vor dem Anpfiff: Bayerns Sportvorstand Max Eberl verkündete, dass Trainer Vincent Kompany das Krankenhaus verlassen durfte. Als Ursache für den Zusammenbruch des 40-Jährigen nannte er eine Hirnhautreizung. Kompany soll sich zunächst zu Hause vollständig erholen.
Bayer Leverkusen hat ein frühes Pokal-Aus abgewendet und den 1. FC Nürnberg nach einem 0:2-Rückstand noch mit 5:2 besiegt. Rafael Lubach (13.) und Sigurd Haugen (30.) brachten den Zweitligisten zunächst in Führung. Edmond Tapsoba verkürzte kurz vor der Pause (41.) und erzielte nach dem Seitenwechsel auch den Ausgleich (49.).
Danach übernahm die Werkself endgültig die Kontrolle. Patrik Schick verwandelte einen Foulelfmeter zum 3:2 (70.), Jonas Hofmann erhöhte (78.), ehe Lucas Vázquez in der 89. Minute den Endstand herstellte. Für Nürnberg, das lange auf Augenhöhe agiert hatte, fiel die Niederlage am Ende deutlich aus.
Für Hannover 96 und Trainer Sandro Wagner geht die sportliche Krise weiter. Drei Tage nach der Derby-Niederlage gegen Eintracht Braunschweig verloren die Niedersachsen in der zweiten Pokalrunde mit 0:2 gegen den 1. FC Kaiserslautern.
Dabei zeigte Hannover vor 35.800 Zuschauern phasenweise eine gute Leistung und erspielte sich zahlreiche Chancen. FCK-Torwart Krahl hielt jedoch stark, während Milos Lukovic (14.) und Ivan Prtajin (86.) die wenigen gefährlichen Möglichkeiten der Gäste nutzten. Wagner wartet damit auch nach seinem vierten Pflichtspiel als Hannover-Trainer weiter auf den erhofften Aufschwung. Zudem wächst der Druck auf Sport-Geschäftsführer Jonas Boldt. (dpa/bearbeitet von fra)