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Der FC Barcelona will eine Kader-Baustelle offenbar mit einem spanischen Weltmeister schließen.
Wie die Journalisten Xavi Campos und Laia Tudel, die sich beide intensiv mit den Katalanen beschäftigen, in ihrem Podcast "Barca Reservat" berichten, besteht großes Interesse an einer Verpflichtung von Pedro Porro.
Der Rechtsverteidiger von Tottenham Hotspur sei von Präsident Joan Laporta als absoluter Wunschtransfer ausgemacht worden, um den vielen Verletzungen und der geringen Kaderbreite in der Defensive entgegenzuwirken. Bei Spaniens WM-Triumph im Sommer gab Porro zudem ein perfekt harmonierendes Duo mit Superstar Lamine Yamal auf der rechten Schiene ab und war nach zwei Treffern sogar ins Team des Turniers gewählt worden.
Schon kurz nach der Weltmeisterschaft war Barca dem Vernehmen nach an Porro interessiert, biss sich letztlich aber an den Preisvorstellungen der Spurs die Zähne aus. Über 60 Millionen Euro forderte Tottenham Gerüchten zufolge.
Die Verhandlungsposition des Klubs aus Nordlondon lag in der Vertragsverlängerung kurz vor der WM begründet. Der 27-Jährige verlängerte bis 2031 und stieg zu einem der Topverdiener auf. In Rodri kam hingegen ein anderer Weltmeister nach Barcelona.
Ein erneuter Barca-Vorstoß im Winter sei indes nur vorstellbar, sofern Einnahmen durch Spielerverkäufe generiert werden. Unter anderem Jules Kounde soll auf der Verkaufsliste stehen. Spätestens im Sommer wolle Barca aber in die Vollen gehen, heißt es in besagtem Podcast. Auch Sportdirektor Deco sei optimistisch, eine Einigung erzielen zu können.
In der Aufstellung seiner Defensive präsentierte sich Trainer Hansi Flick in der noch jungen Saison - teilweise notgedrungen - experimentierfreudig. In den vergangenen Wochen zogen sich Andreas Christensen, Eric Garcia, Xavi Espart und Kounde Verletzungen zu. Vor seiner Verletzung bekleidete der gelernte Innenverteidiger Garcia häufig die rechte Abwehrseite, während sich Kounde zuletzt nur noch im Zuge der Rotation in der Startelf wiederfand.
Hinten links wechselten sich bisher meist Joao Cancelo und Espart ab, die beide eigentlich gelernte Rechtsverteidiger sind. Letzterer fehlt Barca aufgrund einer schweren Fußverletzung, die er sich in Garcias Abwesenheit als Rechtsverteidiger im Clasico zuzog, nun aber bis Mitte Dezember. In Alejandro Balde steht eine weitere Alternative für die Linksverteidigerposition zur Verfügung.
Mit einer Verpflichtung Porros erhoffe sich Barca spätestens ab Sommer wieder Klarheit auf der Rechtsverteidigerposition, der außerdem schon Erfahrung in LaLiga vorzuweisen hat.
45 Partien absolvierte er für Real Valladolid (per Leihe von Manchester City) und den FC Girona im spanischen Oberhaus, ehe er über Sporting im Sommer 2023 für 40 Millionen Euro zu den Spurs wechselte.