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Wieder gegen Bremen: So muss es der BVB gegen Füllkrug im Pokal besser machen
Bei der ersten Rückkehr nach Dortmund traf Werder-Stürmer Niclas Füllkrug.© Bernd Thissen/dpa | Bernd Thissen

Ein kleines, nicht ganz unwichtiges Wörtchen lässt Niko Kovac weg. Vielleicht will der Trainer von Borussia Dortmund so die Gefahr ein wenig größermachen. Vielleicht will er sich aber auch nicht unnötig festlegen, was die Zukunft angeht. In der Gegenwart jedenfalls spricht Kovac am Montagmittag über das anstehende DFB-Pokalspiel gegen Werder Bremen (Dienstag, 20.45 Uhr/ZDF und Sky). Und wer über Werder spricht, muss dieser Tage auch über Niclas Füllkrug sprechen. Der Stürmer, einst auch für den BVB aktiv, ist in blendender Form, hat in sieben Bundesligaspielen acht Treffer erzielt und führt damit die Torschützenliste der Bundesliga an – vor Michael Olise (Bayern München) und Patrik Schick (Bayer Leverkusen) mit jeweils sechs Treffern.

„Er ist ein guter Spieler“, sagt Kovac nun also über Füllkrug. „Er ist nicht umsonst Nationalspieler.“ Und da fehlt dann jenes kleine Wörtchen, nämlich: gewesen. Zuletzt nämlich war Füllkrug kein Nationalspieler mehr, er fehlte in Jürgen Klopps XXL-Kader wie er auch schon bei der Weltmeisterschaft und überhaupt im gesamten Jahr 2026 nicht mehr dabei gewesen war. Aktuell also ist der Stürmer bestenfalls Nationalspieler a.D., aber seiner Gefährlichkeit auf dem Platz tut das natürlich kaum einen Abbruch. Das musste ja auch der BVB beim jüngsten Bundesligaduell mit Bremen erfahren, als der Torjäger spät zum 2:2-Endstand einköpfte.

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„Er ist nicht leicht auszuschalten“, meint Kovac nun. „Er ist bei Standards sehr dominant und auch derjenige, der gesucht wird.“ Wie also stoppt man den derzeit gefährlichsten Bundesligastürmer? Einfach nicht zu viel mit ihm beschäftigen, so lautet frei übersetzt der nur auf den ersten Blick überraschende Ansatz des BVB-Trainers. „Wir müssen uns auf uns konzentrieren“, erklärt er. „Gegen Bremen hatten wir das Heft des Handelns 80 bis 85 Minuten in der Hand und haben es dann aus der Hand gegeben. Wenn wir es schaffen, über 90 Minuten die Kontrolle zu behalten, werden wir hoffentlich gewinnen.“

Im Ligaspiel entglitt dem BVB gegen Füllkrugs Werder völlig die Kontrolle

Bremen und seinen Angreifer also gar nicht erst ins Spiel kommen lassen, getreu dem Motto: Angriff ist die beste Verteidigung und wer den Ball nicht hat, kann keine Tore schießen. Das sollte dann allerdings besser klappen als im Ligaspiel, als dem BVB nach dem Treffer zum 2:0 in der 85. Minute noch völlig die Kontrolle entglitt.

Leicht gesagt, weniger leicht umgesetzt, findet Kovac, der ausdrücklich seinen Bremer Trainerkollegen Daniel Thioune lobt, der Werder in der vergangenen Saison vor dem Abstieg gerettet hatte. „Und dieses Jahr haben sie einen weiteren Schritt gemacht, obwohl sie einige Leistungsträger verloren haben“, sagt Kovac. „Sie haben es geschafft, eine Einheit zu formen.“ Und es schadet sicher nicht, den besten Torjäger der Liga in seinen Reihen zu haben.