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Gnabry, Karl oder Saibari? So löst Bayern das Olise-Problem gegen Arsenal
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Michael Olise fehlt dem FC Bayern gegen Arsenal gesperrt. Vincent Kompany muss zwischen Serge Gnabry, Lennart Karl und Ismael Saibari wählen.

Der FC Bayern muss seine Offensive für den Champions-League-Kracher gegen den FC Arsenal neu ordnen. Michael Olise ist nach seiner Gelb-Roten Karte bei Viking Stavanger gesperrt, Jamal Musiala steht ebenfalls noch nicht zur Verfügung. Damit fehlt Vincent Kompany ausgerechnet gegen den bislang stärksten Gegner der Ligaphase sein kreativstes Offensivduo.

Harry Kane im Sturmzentrum und Luis Díaz auf der linken Seite dürften gesetzt sein. Offen bleibt, wer die beiden Plätze rechts und auf der Zehn übernimmt. Drei Kandidaten drängen sich auf: Serge Gnabry, Lennart Karl und Ismael Saibari.

Saibari besitzt aktuell den besten Rhythmus. Der Sommer-Neuzugang begann beim 6:1 gegen RB Leipzig auf der Zehn und wurde erst nach knapp einer Stunde ausgewechselt. Überragend war sein Auftritt zwar nicht, doch der 25-Jährige bringt Körperlichkeit, Laufstärke und Erfahrung gegen hohes Pressing mit. Zudem hat er bereits bewiesen, dass er sowohl zentral als auch auf der linken Seite spielen kann.

Gnabry ist dagegen die erfahrenste Lösung. Der 31-Jährige sammelte gegen Leipzig rund 30 Minuten und kann in allen Positionen hinter Kane eingesetzt werden. Besonders reizvoll wäre ein Einsatz gegen seinen ehemaligen Klub Arsenal. Nach der langen Verletzungspause fehlt ihm allerdings noch Spielrhythmus. Ob Kompany ihm bereits einen Startelfeinsatz auf diesem Niveau zutraut, dürfte stark von den letzten Trainingseinheiten abhängen.

Gnabry bringt Erfahrung, Karl bleibt die mutige Lösung

Karl wäre die offensivste und zugleich riskanteste Variante. Der 18-Jährige durfte in Stavanger beginnen, blieb dort aber weitgehend wirkungslos und wurde zur Pause ausgewechselt. Auch als Joker gegen Leipzig setzte er nur wenige Akzente. Sein Tempo und seine Unbekümmertheit könnten Arsenal dennoch vor Probleme stellen, vor allem wenn die Partie Räume bietet.

Lothar Matthäus hatte zuletzt bereits betont, dass Olise nicht eins zu eins ersetzt werden könne. Genau deshalb dürfte Kompany die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen müssen.

Die pragmatischste Lösung wäre, Saibari erneut auf der Zehn beginnen zu lassen und Gnabry auf die rechte Seite zu stellen. Karl könnte anschließend als Joker gegen müder werdende Verteidiger kommen. Sollte Gnabry körperlich noch nicht für einen Startelfeinsatz bereit sein, wäre Karl rechts die Alternative.

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