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Deutsche Podiumsplätze in Barcelona und Sardinien: Die Ergebnisse vom Triathlon-Wochenende

Jannik Schaufler, Katharina Krüger, Daniela Kleiser und Tom Hug haben bei den Challenge-Rennen in Barcelona und Sardinien Podiumsplätze erreicht. Auch beim Europacup in Alanya und beim Weltcup in Tongyeong überzeugten deutsche Athleten.

Daniela Kleiser hat sich bei der Challenge Sardinia den zweiten Platz gesichert.

Auch Ende Oktober ist die internationale Triathlonsaison noch lange nicht vorbei. Am vergangenen Wochenende standen mehrere Rennen auf dem Programm, bei denen sich deutsche Profis erfolgreich präsentierten. Besonders erfreulich verliefen die beiden Mitteldistanzrennen der Challenge Family in Barcelona und Sardinien.

Challenge Barcelona: Schaufler und Krüger auf dem Podium

Bei der Challenge Barcelona erreichte Jannik Schaufler den dritten Platz. Der Deutsche benötigte für die Mitteldistanz 3:35:40 Stunden und musste sich lediglich dem Neuseeländer Kyle Smith und dem Schweizer Sven Thalmann geschlagen geben. Smith hatte bereits auf der Radstrecke die entscheidende Grundlage für seinen Sieg gelegt. Der Neuseeländer setzte sich früh ab und fuhr mit einer Radzeit von 1:50:42 Stunden einen komfortablen Vorsprung heraus. Im Ziel lag er nach 3:30:39 Stunden mehr als vier Minuten vor Thalmann (3:35:01 Stunden). Schaufler folgte weitere 39 Sekunden später.

Auch bei den Frauen schaffte es eine Deutsche auf das Podium. Katharina Krüger arbeitete sich beim abschließenden Halbmarathon nach vorn und überholte rund zwei Kilometer vor dem Ziel die Spanierin Maria Vilas. Mit einer Gesamtzeit von 4:07:28 Stunden wurde sie Dritte. An der Spitze lieferten sich die Dänin Anastacia Damm Nielsen und die Italienerin Marta Bernardi einen engen Zweikampf. Erst auf den letzten Metern setzte sich Damm Nielsen durch und feierte in 4:00:59 Stunden ihren ersten Profisieg. Bernardi folgte nur fünf Sekunden dahinter. Mit Carolin Meyer auf Rang fünf (4:09:56 Stunden) gelang einer weiteren Deutschen ein starkes Ergebnis. Insgesamt waren beim Event in Barcelona mehr als 4.000 Athleten am Start.

Challenge Sardinia: Kleiser meldet sich zurück, Hug wird Dritter

Bei der Challenge Forte Village Sardinia überzeugte Daniela Kleiser mit dem zweiten Platz. Für die Deutsche war es nach einer längeren Wettkampfpause die Rückkehr ins Renngeschehen. Kleiser erreichte nach 4:11:33 Stunden das Ziel und musste sich lediglich der Britin Nikki Bartlett geschlagen geben. Diese gewann in 4:09:50 Stunden. Rang drei ging an die Französin Justine Guerard (4:16:32 Stunden).

Auch das Männerrennen brachte einen deutschen Podiumsplatz. Tom Hug sicherte sich mit einem starken abschließenden Lauf den dritten Rang in 3:40:17 Stunden. Den Sieg holte sich der Franzose Pierre Dupuy in 3:37:56 Stunden. Mit einer offensiven Radleistung hatte er sich einen Vorsprung erarbeitet, den er auf der Laufstrecke verteidigte. Zweiter wurde der Belgier Joran Driesen (3:39:47 Stunden). Mit Ruben Zepuntke auf Platz vier (3:44:25 Stunden) landete ein weiterer Deutscher in den Top fünf.

Europacup Alanya: Anabel Knoll wird Zweite

Ein erfolgreiches Wochenende gab es ebenfalls für die deutschen Kurzdistanzathletinnen beim Europacup im türkischen Alanya. Anabel Knoll sicherte sich über die Sprintdistanz den zweiten Platz. Die Deutsche erreichte nach 1:00:22 Stunden das Ziel. Nur die Schweizerin Anouk Danna war schneller, die in 59:57 Minuten gewann. Carlotta Bülck verpasste das Podium als Vierte nur knapp. Sie kam nach 1:00:33 Stunden ins Ziel und hatte lediglich sieben Sekunden Rückstand auf die drittplatzierte Britin Isabella Hayes. Mit Johanna Uherek auf Platz neun (1:01:30 Stunden) und Sophia Weiler auf Rang zwölf (1:01:51 Stunden) erzielten zwei weitere Deutsche gute Resultate.

Bei den Männern war Luca Fahrenson als Fünfter in 54:29 Minuten der beste Deutsche. Den Sieg sicherte sich der Franzose Martin Hubner in 54:07 Minuten.

Weltcup Tongyeong: Nina Eim erneut in den Top fünf

Beim Triathlon-Weltcup im südkoreanischen Tongyeong bestätigte Nina Eim ihre gute Form. Die 28-Jährige erreichte über die Sprintdistanz nach 56:57 Minuten den fünften Platz. Zum Podium fehlten lediglich zehn Sekunden. Bei schwierigen Bedingungen mit starkem Regen behauptete sich Eim lange in der Spitzengruppe. Im abschließenden Fünf-Kilometer-Lauf fehlten ihr jedoch die entscheidenden Reserven, um um die Medaillen mitzukämpfen.

Nach Rang vier beim Weltcup in Rom und Platz acht in Peking war es bereits das dritte Top-Ten-Ergebnis der Deutschen seit ihrer Rückkehr nach einer längeren Verletzungspause. Den Sieg sicherte sich die Chinesin Xinyu Lin (56:42 Minuten) vor ihrer Landsfrau Anqi Huang und der Französin Mathilde Gautier.

Josephine Seerig wurde als zweite Deutsche im Frauenfeld 25. Bei den Männern belegte Justus Töpper als bester deutscher Starter Rang 19. Der Spanier Alberto Gonzalez Garcia gewann in 50:03 Minuten.

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