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Damit spielt der 50-Jährige auf die jüngsten Aussagen des Bayern-Sportvorstands an, der sich kritisch mit der Entwicklung des Offensivtalents auseinandergesetzt hatte.
Neben Eberl nimmt Ballack auch Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß ins Visier. Dieser hatte zuletzt öffentlich mehr Zurückhaltung und Bodenständigkeit von Karl eingefordert.
Grundsätzlich kann Ballack diese Kritik durchaus nachvollziehen. Die Art und Weise der öffentlichen Kommunikation sieht er allerdings kritisch: „Aber man darf seine sportliche Entwicklung nicht damit vermischen. Und genau das macht der FC Bayern.“
Anschließend wird Ballack noch deutlicher: „Dass Uli Hoeneß diese Außendarstellung kritisiert, ist legitim. Aber dass er Lennart damit öffentlich zur Zielscheibe erklärt, ist auch klar.“
Karl hatte nach seiner schweren Verletzung zuletzt wieder sportlich auf sich aufmerksam gemacht. Sowohl gegen Freiburg (3:1) als auch im DFB-Pokal gegen Magdeburg (6:1) durfte der Offensivspieler von Beginn an auflaufen. Seine Entwicklung zeigt damit wieder in die richtige Richtung.
In der vergangenen Saison hatte sich Karl zu einer der größten Entdeckungen beim FC Bayern entwickelt. Eine schwere Verletzung bremste seinen Aufstieg jedoch aus und kostete ihn unter anderem die Teilnahme an der Weltmeisterschaft.
Von Vjekoslav Keskic