flag
back Zurück
Merkel will mit Kompany arbeiten | Mbappé verursacht 100-Millionen-Schaden

Die Bundeskanzlerin a.D. Angela Merkel ist großer Fan von Vincent Kompany. Die chinesische Bevölkerung ist indes längst kein Fan mehr von Kylian Mbappé. Die FT-Presseschau am Freitag.

Presseschau_3010

Liebe für Vinnie

Beim FC Bayern wird Vincent Kompany vermisst. Das betonte auch Aaron Danks auf der heutigen Pressekonferenz erneut. Die herausragende Arbeit des 40-Jährigen wird dabei weit über den Fußball-Kosmos hinaus wertgeschätzt. Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gegenüber ‚MagentaTV‘ dem Belgier ihren Respekt gezollt: „Ich habe enormen Respekt für die Arbeit von Vincent Kompany sowie für seine klare Haltung zu Diskriminierung und vielen anderen Themen. Ich kann mir vorstellen, dass, wenn ich Fußballerin wäre, ob Mann oder Frau, er genau der Trainer wäre, mit dem ich arbeiten möchte.“

Unter der Anzeige geht's weiter

Merkel betonte außerdem, dass sie sich sehr gut in die Lage von Kompany hineinversetzen könne: „Vincent Kompany ist sicherlich nicht freiwillig zu Hause geblieben. Es brauchte einen Vorfall, damit sein Körper endlich sagte: ‚Halt!‘ – Genau das ist mir auch passiert. Als ich 2019 während der militärischen Ehrenbegrüßung zu zittern begann, war das eine Entladung von Spannung, wahrscheinlich ausgelöst durch den Tod meiner Mutter oder vielleicht auch dadurch, dass ich wusste, ich würde zurücktreten.“ Außerdem schickt die Bundeskanzlerin beste Genesungswünsche an Kompany, der sich die Zeit nehmen soll, die er braucht.

Keine Liebe für Kylian

Der Eklat um Kylian Mbappé und China nimmt immer größere Auswüchse an. Nachdem der Superstar von Real Madrid in einem Podcast Mao Zedong als chinesischen Diktator bezeichnet hatte, brach eine Welle der Empörung über den 27-Jährigen herein. Die Regierung setzt die Übertragung von La Liga-Spielen aus, Mbappé brechen die Sponsoren weg. José Antonio Camacho, der als Trainer zwischen 2011 und 2013 die Nationalmannschaft der Chinesen anführte, sagte gegenüber ‚COPE‘: „Sie sagen dir immer, dass du dich an ihre Regeln, ihre Art und alles, was sie tun, anpassen musst. Sie halten sich in jeder Hinsicht für die Herren der Welt, und das ist nicht einfach.“

Unter der Anzeige geht's weiter

Das bekommen jetzt auch Mbappé & Co. zu spüren. Die einfache Entschuldigung reiche dabei nicht aus. Vielmehr zeigen sich die chinesischen Staatsmedien erzürnt darüber, dass Real beinahe zwei Tage gebraucht hat, um öffentlich um Verzeihung zu bitten. Die ‚as‘ rechnet vor, dass der spanischen Liga mindestens 100 Millionen Euro Verlust pro Jahr drohen. Mahnendes Beispiel dafür ist die NBA. Dort hatte sich ein Klubboss aus chinesischer Sicht unpassend zu Hong Kong geäußert. Daraufhin wurde die nordamerikanische Basketballliga für 2,5 Jahre boykottiert, bis heute sind die Auswirkungen noch spürbar.

Könnte Ihnen gefallen

Wie geht es Kompany? „Wir reden nicht mit ihm über Fußball“

fcbinside.de vor 2 Stunden

Die zwei Gesichter der Bayern-Familie

SPORT1 vor 2 Stunden