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Das Lazarett beim 1. FC Köln ist namhaft, vor allem im Sturm verzeichnen die Geißböcke aktuell schmerzhafte Ausfälle. Über allem steht da natürlich der Kreuzbandriss von Thijs Dallinga, aber auch Ragnar Ache stand nach seiner Muskelverletzung bislang noch nicht im Kader der Kölner. Auch Back-Up-Option Imad Rondic hat eine Muskelverletzung erlitten.
Doch jüngst hat es beim Effzeh auch den hinteren Mannschaftsteil getroffen. Bei der 0:1-Niederlage am vergangenen Freitag bei Eintracht Frankfurt musste Joel Schmied nach 67 Minuten angeschlagen ausgewechselt werden. Unmittelbar nach dem Spiel bestand der Verdacht auf eine Bänderverletzung. Nun hat man im Fall Schmied Klarheit.
Medizinische Untersuchungen haben bei Schmied ergeben, dass er sich eine Sprunggelenksverletzung zugezogen hat. Dementsprechend fehlte der 28-jährige Schweizer zum Start in diese Trainingswoche. Und der Innenverteidiger wird vorerst auch keine Option für das Team von Rene Wagner darstellen.
Denn Schmied wird für die kommende Bundesliga-Partie gegen den FC Schalke 04 sowie die zwei darauffolgenden Begegnungen gegen Union Berlin (DFB-Pokal und Liga) ausfallen. Somit verzeichnet der Effzeh aktuell schon drei Ausfälle in der Innenverteidigung.
Timo Hübers durchlebt eine lange Leidenszeit und kämpft seit circa einem Jahr an den Folgen einer komplizierten Knieverletzung. Im August fand der zweite operative Eingriff statt. Außerdem fehlt derzeit auch Rav van den Berg mit einer Muskelverletzung.
Mit dem Ausfall von Schmied bleiben Köln nur noch zwei gelernte Innenverteidiger im Kader, bei denen jetzt auf gar keinen Fall noch etwas passieren darf. Jahmai Simpson-Pusey und Luka Lochoshvili bilden zwangsläufig das Duo in der Abwehrzentrale. Dahinter wird vermutlich wieder Assad Kotya-Fofana aus der U21 in den Kader rücken, um bei Not am Mann aufs Feld zu kommen.
Der 1. FC Köln ist ziemlich solide in die neue Bundesliga-Saison gestartet und steht nach sechs Spieltagen mit sieben Zählern auf dem zwölften Platz.