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BVB droht böses Erwachen: Chancen stehen nur bei 30 Prozent
Ole Book (l.) und Niko Kovac unterhalten sich auf dem Rasen.
Dem BVB stehen in der Champions League noch schwierige Aufgaben bevor. © Moritz Mueller/Imago.

Der BVB ist mit drei Siegen aus vier Spielen ordentlich in die Champions League gestartet. Die Prognose meint es aber nicht so gut mit den Dortmundern.

Dortmund – In der Königsklasse hat der BVB den FC Villarreal (3:2), Sabah FK (2:1) und Betis Sevilla (2:1) bezwungen. Die bislang einzige Niederlage gab es gegen FK Bodo/Glimt (0:1). Borussia Dortmund steht damit nach vier Spieltagen auf Rang 12 der Champions-League-Tabelle, punktgleich mit dem Viertplatzierten Como 1907 und einigen anderen Teams.

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Laut Datenanalyse: BVB schafft es „nur“ zu 30 Prozent unter die Top 8 in der Königsklasse

Nüchtern betrachtet wäre für den BVB somit am Ende der Ligaphase ein Platz unter den Top 8, die zum sofortigen Einzug ins Achtelfinale berechtigen, gut erreichbar. Die Datenanalyse skizziert jedoch ein anderes Bild, wie der Kicker zuerst berichtete.

Nach Berechnungen von Football meets Data, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass der BVB am Ende im vorderen Tabellendrittel landet, bei nur 30 Prozent. Zum Vergleich: Dem FC Bayern, der aktuell mit acht Punkten sogar einen Platz hinter dem Revierklub liegt, wird auf Basis der Daten eine Chance von 70,2 Prozent eingeräumt.

Der Grund dafür liegt in den verbleibenden Partien in der Königsklasse. Der BVB wird in den kommenden Spielen gegen Arsenal, Inter Mailand und Aston Villa nicht als Favorit gesehen. Lediglich zum Abschluss gegen AEK Athen sieht die KI die Borussia vorn.

BVB-Trainer Niko Kovac realistisch: „Wollen irgendwo auf Platz neun, zehn, elf, oder zwölf landen“

Dieser Annahme zufolge käme der BVB am Ende der Ligaphase auf etwa 13 Punkte. Damit stünde die Mannschaft von Trainer Niko Kovac zu 75 Prozent unter den ersten 16. Für die Top 8 wären vermutlich aber wohl 16 (80,5 Prozent) oder 17 (98,8 Prozent) nötig.

Legt man dieses Rechenspielchen zugrunde, verwundert es kaum, warum Kovac nach dem BVB-Erfolg gegen Betis am Mittwoch (4. November) auf der Pressekonferenz eher zurückhaltende Ziele formulierte. Der Übungsleiter sagte: „Wir wollen irgendwo auf Platz neun, zehn, elf, oder zwölf landen.“

Der Trainer selbst sieht offenbar auch eine gewisse Schwierigkeit, weiter vorn zu landen. Warum er dann ausgerechnet diese Plätze als Ziel angab, erklärte er im Anschluss: „Das wäre optimal, um das Rückspiel (in der Play-off-Runde, Anm. d. Red.) zu Hause zu haben.“

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