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Arthur Fils richtet den Blick nach seinem Aus in Paris auf sein Spiel. Gegen Taylor Fritz fehlten ihm im Achtelfinale die Antworten, doch eine Verletzung machte er dafür nicht verantwortlich. Für seine Vorbereitung auf die ATP Finals ist diese Einordnung wichtig: Der Franzose benennt sportliche Aufgaben, nachdem sein Auftritt Fragen zu seinem Zustand ausgelöst hatte.
„Nein, ich bin nicht verletzt. Er war einfach besser als ich“, sagte Arthur nach der Niederlage in zwei Sätzen. Den Platz in Turin hat er bereits sicher. Das Ergebnis zwingt ihn deshalb nicht zu einer neuen Qualifikationsrechnung, wohl aber zu einer genauen Betrachtung seiner letzten Leistung.
Fils erklärte, dass Fritz ihm das Wohlfühlen auf dem Platz erschwert habe. Besonders beim Aufschlag und beim Return sah er den Amerikaner vorne. Die Unterschiede lagen damit schon früh in den Ballwechseln, bevor Fils seine bevorzugten Schläge regelmäßig einsetzen konnte.
Fritz nutzte die Bedingungen überzeugender, während Fils sich zu häufig in einer reagierenden Position wiederfand. Für die nächste Vorbereitung ist deshalb die Frage wichtig, wie er früher wieder Einfluss auf die Punkte gewinnt.
„Ich hätte meine Vorhand besser einsetzen können“, räumte Arthur ein. Auch beim Return auf den zweiten Aufschlag sah er Verbesserungsmöglichkeiten. Eine ausführliche Besprechung mit seinem Team stand zu diesem Zeitpunkt noch aus; seine ersten Hinweise waren damit ein Ausgangspunkt und kein fertiger Maßnahmenplan.
Beide Bereiche hängen spielerisch zusammen. Wer einen zweiten Aufschlag wirkungsvoller angreift, kann eher eine Position für den nächsten offensiven Schlag bekommen. Die Vorhand wird dann nicht nur zum Versuch, einen bereits schwierigen Ballwechsel zu drehen. Arthur hat die entscheidenden Fragen selbst benannt, ohne nach dem Match schon eine schnelle Lösung zu behaupten.
Seine Saison enthält mit dem ersten Masters-Titel in Cincinnati und dem Turniersieg in Barcelona bereits große Erfolge. Bei den Grand Slams blieb die Bilanz dagegen deutlich schwächer. Paris fügt diesem wechselhaften Bild nun eine Niederlage hinzu, die Fils ausdrücklich als spielerische Unterlegenheit einordnet.
Für Turin ist das eine konkrete Arbeitsgrundlage. Der Franzose braucht nach eigener Aussage keine Verletzung als Erklärung, sondern mehr Wirkung aus Return und Vorhand. Die vorhandenen Erfolge zeigen sein Leistungsvermögen. Die Aufgabe vor dem Saisonfinale besteht darin, dieses Vermögen auch dann durchzusetzen, wenn ein Gegner ihm von Beginn an wenig Zeit und Raum lässt.