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Dieser Abend geht auch auf Niko Kovacs Kappe. Borussia Dortmund verliert mit 0:1 bei Bodö/Glimt – und ausgerechnet die Aufstellung des BVB-Trainers wird zum großen Thema. Serhou Guirassy, Felix Nmecha, Ethan Nwaneri und Julian Ryerson sitzen zunächst draußen, Nico Schlotterbeck wird komplett geschont. Zu viel Rotation für einen Gegner, vor dem Kovac selbst eindringlich gewarnt hatte.
📌 Fakten zu Bodö – BVB
Bodö nutzt das gnadenlos aus. Schon in der ersten Hälfte wirkt Dortmund offensiv erschreckend harmlos. Die Gastgeber haben die gefährlicheren Szenen, der BVB findet kaum Wege in den Strafraum. Nach der Pause wird es sogar noch schlimmer. Sjövold bestraft die passive Dortmunder Phase mit dem hochverdienten 1:0.
Die Antwort auf den Rückstand fällt jedenfalls drastisch aus. Kovac wartet nicht lange, sondern räumt seine eigene Aufstellung praktisch ab. Guirassy ersetzt Fabio Silva, Nmecha kommt für Joey Veerman, Ryerson für Samuele Inacio. Dazu bringt der BVB Ethan Nwaneri für Konstantinos Karetsas.
Genau darin liegt der große Vorwurf an Kovac. Seine Wechsel funktionieren. Aber sie funktionieren zu spät. Der Trainer findet nach einer Stunde eine Mannschaft, die Bodö beherrscht. Nur muss sie zu diesem Zeitpunkt bereits einem Rückstand hinterherlaufen.
Es wäre zu einfach zu behaupten, Dortmund hätte mit Guirassy, Nmecha und Ryerson in der Startelf sicher gewonnen. Dafür ist Fußball zu unberechenbar – und Bodö gerade zu Hause zu stark. Doch der Spielverlauf liefert Kovac ein äußerst unangenehmes Argument gegen seine eigene Entscheidung.