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Ansage von Filip Varejcka: Sieg in Augsburg – jetzt wollen die Straubing Tigers endlich einen Großen schlagen
Freude über Sieg und das erste eigene Saisontor: Filip Varejcka nach dem Erfolg der Straubing Tigers in Augsburg. - Foto: IMAGO/Beautiful Sports

Das war ein hartes Stück Arbeit: Die Straubing Tigers haben am Sonntagnachmittag im bayerischen Derby der Deutschen Eishockey-Liga bei den Augsburger Panthern voll gepunktet. Der 4:2-Sieg (0:0, 2:1, 2:1) stand bis Sekunden vor Schluss auf der Kippe.

„Das hätte auch anders ausgehen können“, gab Tigers-Stürmer Filip Varejcka offen zu. „Viele Zweikämpfe, ein hartes Spiel, wir sind froh, dass wir es für uns entscheiden konnte“, sagte der 25-Jährige bei MagentaSport. Die Erleichterung stand dem gebürtigen Münchner, der seine zweite Saison in Straubing spielt, ins Gesicht geschrieben. Denn bei Varejcka platzte sprichwörtlich der Knoten beim Auswärtssieg in Augsburg. Nachdem der Puck einem Augsburger versprungen war, verwandelte er nach Zuspiel von Stefan Loibl zum 3:1 (51.). Die Vorentscheidung im mit 6179 Zuschauern ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion.

Den heimischen Schwaben war durch Alexander Blank der erste Treffer des Tages gelungen (22.), aber danach waren die Straubinger effektiv genug, um das Derby zu drehen: Nick Halloran traf etwas unfreiwillig im Powerplay, weil ihm der Puck ans Bein sprang und von dort ins Tor trudelte (31.). Fünf Minuten brachte Verteidiger Adrian Klein die Gäste nach einer Kombination mit Stefan Loibl und Tim Brunnhuber in Führung (36.).

Im letzten Drittel konnte Augsburg durch Blank nochmals verkürzen (57.), aber Spencer Kersten entschied die Partie mit einem empty-net-goal in der letzten Spielsekunde (60.). „Wir waren immer einen Schritt zu langsam, haben zu viele Zweikämpfe verloren – in diesen Situationen werden solch knappe Spiele entscheiden meinte Panthers-Doppeltorschütze Alexander Blank enttäuscht im Gespräch mit MagentaSport.

Filip Varejcka dagegen strahlte, denn auf sein Premierentor in dieser Saison „habe ich lange gewartet und bis hierhin viele Chancen vergeben“. Am nächsten Wochenende geht es für die Gäubodenstädter zunächst daheim gegen Tabellennachbar Red Bull München (19.30 Uhr), ehe die lange Auswärtsfahrt nach Bremerhaven ansteht, wo am Sonntag ab 14 Uhr gespielt wird. Varejckas Fokus galt zunächst dem nächsten Derby: „Das wollen wir unbedingt gewinnen, weil wir bislang in dieser Saison gegen alle großen Gegner verloren haben“, sagte der Stürmer in Erinnerung an die Partien gegen Berlin (2:4), Mannheim (1:2) und Köln (3:5).

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