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TWL Elektra hat sich in der zehnten Runde der Wiener Stadtliga mit 3:2 gegen den SV Schwechat durchgesetzt. Die Gastgeber gingen bereits in der zweiten Minute in Führung, gerieten nach Treffern von Manuel Bauer und Manuel Gager aber zwischenzeitlich mit 1:2 in Rückstand. Manuel Botic gelang die schnelle Antwort, ehe Stephan Schimandl das hart umkämpfte Duell in der Schlussphase entschied.
Die Begegnung begann nach Wunsch für TWL Elektra. Gerade einmal zwei Minuten waren gespielt, als Nikola Asceric die Gastgeber mit 1:0 in Führung brachte. Der frühe Treffer schien Elektra zunächst Sicherheit zu verleihen, doch die Hausherren ließen danach in ihren spielerischen Bemühungen nach.
Schwechat nutzte diese Phase, fand zunehmend besser in die Partie und verlangte dem Gegner mit einer konzentrierten Leistung alles ab. In der 18. Minute belohnten sich die Gäste für ihren mutigen Auftritt: Manuel Bauer erzielte den Ausgleich zum 1:1.
Die Schwechater machten Elektra vor allem im ersten Durchgang das Leben schwer. Die Gastgeber konnten nach ihrem Blitzstart nur noch selten an die ersten Minuten anknüpfen, während die Gäste defensiv aufmerksam blieben und selbst immer wieder den Weg nach vorne suchten. Mit dem leistungsgerechten Unentschieden ging es in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel erwischte Schwechat den besseren Start. Manuel Gager traf in der 54. Minute zum 2:1 und drehte die Partie damit vorübergehend zugunsten der Gäste.
Die Führung hatte allerdings nur drei Minuten Bestand. Elektra reagierte umgehend und kam durch Manuel Botic zum 2:2. Der schnelle Ausgleich war für die Gastgeber enorm wichtig und verhinderte, dass Schwechat den Rückenwind aus dem Führungstreffer länger nutzen konnte.
Im weiteren Verlauf agierte Elektra wieder etwas klarer und versuchte, das Spiel erneut an sich zu ziehen. Schwechat hielt weiterhin entschlossen dagegen, weshalb die Begegnung bis in die Schlussphase völlig offen blieb.
In der 82. Minute gelang den Hausherren schließlich der entscheidende Treffer. Stephan Schimandl stellte auf 3:2 und brachte TWL Elektra damit nach dem zwischenzeitlichen Rückstand wieder auf die Siegerstraße.
Die Schlussminuten verliefen zunehmend hitzig. Zunächst sah Schwechats Trainer Robert Popovits in der 88. Minute die Rote Karte. In der Nachspielzeit wurden mit Aleksandar Palalic und Niklas Roth auch noch zwei Spieler der Gäste des Feldes verwiesen.
Am Ergebnis änderte sich nichts mehr. Elektra brachte die knappe Führung über die Zeit und durfte sich über drei hart erarbeitete Punkte freuen. Schwechat hatte vor allem in der ersten Hälfte einen starken Auftritt gezeigt und die Partie zeitweise sogar gedreht, musste am Ende aber dennoch mit leeren Händen die Heimreise antreten.
Stimme zum Spiel:
Dominik Wisniewski (Trainer TWL Elektra):
„Es war ein hart umkämpftes Spiel. Schwechat hat es wirklich sehr gut gemacht und uns vor allem in der ersten Halbzeit das Leben sehr schwer gemacht. Nach unserer frühen Führung haben wir leider aufgehört, richtig Fußball zu spielen, und den Gegner dadurch wieder in die Partie zurückgebracht.
In der zweiten Halbzeit haben wir es dann etwas besser gemacht. Nach dem zwischenzeitlichen Rückstand konnten wir schnell reagieren und das Spiel am Ende zum Glück noch zu unseren Gunsten drehen. Wir sind sehr froh, dass wir diese drei wichtigen Punkte mitnehmen konnten.“
82
Stephan Schimandl 3:2
57
Manuel Botic 2:2
54
Manuel Gager 1:2
Manuel Bauer 1:1
Nikola Asceric 1:0