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Max Verstappen: Red-Bull-Probleme in diesem Jahr ganz andere als 2025

Max Verstappen spricht über die Red-Bull-Probleme im vergangenen und in diesem Jahr und erklärt, warum man die beiden Saisons nicht miteinander vergleichen kann

Max Verstappen: Red-Bull-Probleme in diesem Jahr ganz andere als 2025

Ein bisschen scheint sich die Geschichte zu wiederholen. Nachdem Red Bull einen schwierigen Start in die Formel-1-Saison 2026 erlebte, ist der RB22 mittlerweile ein Siegerauto und Max Verstappen gewann die beiden jüngsten Rennen in Malaysia und Singapur.

Das erinnert an die Saison 2025, als Red Bull in der ersten Saisonhälfte ebenfalls Probleme hatte, Verstappen nach der Sommerpause aber bei allen zehn Rennen auf dem Podest stand, dabei sechs Siege holte und am Ende fast noch Weltmeister geworden wäre.

Doch laut dem Niederländer selbst sind die beiden Saisons nicht wirklich miteinander vergleichbar. 2025 sei "eine ganz andere Geschichte" als 2026 gewesen, sagt er im Interview mit De Telegraaf und erklärt: "In der vergangenen Saison ging es ausschließlich um die Abstimmung des Autos."

"Damals dachten wir sehr lange, dass dieses Auto mit einem bestimmten Set-up nicht funktionieren könnte. Und dann stellte sich heraus, dass es doch ging", berichtet Verstappen und erklärt: "Dieses Jahr war es anders." Denn der RB22 sei zu Beginn des Jahres einfach nicht gut genug gewesen.

"Zu Saisonbeginn hätten wir jede beliebige Abstimmung ausprobieren können, aber die Balance wäre dadurch nicht besser geworden. Die jüngsten Updates haben sehr geholfen. Ich kann jetzt besser meinen Rhythmus finden und ans Limit gehen", berichtet Verstappen.

Tatsächlich holte der viermalige Weltmeister seinen ersten Podestplatz 2026 erst im fünften Saisonrennen, während er ein Jahr zuvor im gleichen Zeitraum drei Podestplatzierungen und sogar einen Sieg beim Großen Preis von Japan in Suzuka feiern konnte.

Warum Verstappen seinen Vertrag verlängert hat

Verstappen selbst sprach die Probleme mit dem Auto in diesem Jahr immer schonungslos an. "Manchmal war ich hart, aber vor allem klar und ehrlich", betont der 29-Jährige und sagt über seine Kritik: "Im Team wissen sie, dass ich das nicht persönlich meine."

"Ich bin nun einmal ein Perfektionist und möchte immer, dass alles noch besser funktioniert. Vor allem, wenn ich weiß, dass es tatsächlich besser geht", so Verstappen, der seinen Vertrag bei den Bullen im Sommer bis einschließlich 2030 verlängert hat.

Er fühle sich bei den Bullen "sehr wohl", betont er und erklärt: "Das Ergebnis steht an erster Stelle. Das ist das Allerwichtigste. Aber man muss sich auch am richtigen Platz fühlen und das Gefühl haben, dass die eigene Arbeit wertgeschätzt wird. Und das ist definitiv der Fall."

"Ob das eine Garantie dafür ist, dass ich auf jeden Fall bis einschließlich 2030 in der Formel 1 bleibe? Das kann man nie mit Sicherheit sagen. Aber das ist das Ziel", so Verstappen, der zu Beginn des Jahres noch mehrfach angedeutet hatte, dass er die Lust an der Formel 1 verlieren und die Königsklasse verlassen könnte.

Weil das Reglement für die kommenden Jahre allerdings angepasst wird, ist ein vorzeitiger Verstappen-Abschied mittlerweile kein Thema mehr.

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