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„Ich bin am Ende – es ist so ein Chaos“
Neben Ambrogio Beccaria hat sich auch Francesca Clapcich nach einer dramatischen Nacht bei der Route du Rhum aus dem Kampf um Platz zwei verabschiedet. Sie kann die Tränen kaum zurückhalten und muss ihren Zweikampf mit Boris Herrmann abbrechen.
Francesca Clapcich erklärt frustriert, wie ihr Segelwechsel-Manöver völlig danebenging:
„Ich habe angefangen, das Segel zu setzen – es begann sich zu entrollen, fiel dann aber herunter und verhedderte sich dabei am Vorstag der J2. Es ist also ein riesiges Durcheinander. Ich habe das Segel irgendwie herunterbekommen, aber das Fall war immer noch an der J2 hängen geblieben. Ich bin am Ende – es ist so ein Chaos“, sagte sie.
Nachdem die J0 geborgen war, wollte sie den Fractional Code Zero setzen. Der blieb dann aber offenbar am Bugspriet hängen und riss ihn ab. „Die gesamte Bugspriet-Konstruktion ist explodiert“, erklärte Francesca. Sie ist bitter enttäuscht. Denn nach einem vielversprechenden Start bei ihrer ersten Route du Rhum hatte sie noch beste Chancen, mit Boris Herrmann um Platz zwei zu kämpfen. Diese Aussicht ist nun vorbei. Die 1.780 Meilen bis zum Ziel in Pointe-à-Pitre kann sie kaum noch im Rennmodus zurücklegen.
Boris Herrmann segelte lange an ihrer Seite und konnte sich etwas von seinem alten Boot absetzen. Nun muss er aber ohne seine Begleiterin weitersegeln. Clapcich will zwar ohne Bugspriet nach Guadeloupe segeln, ist aber nicht mehr konkurrenzfähig – insbesondere auf dem letzten Abschnitt des Rennens, wenn größere Vorwindsegel gesetzt werden müssen.
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