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FC Bayern: Ralf Fährmann sieht Urbig als Neuer-Nachfolger "kritisch"

Torwart-Situation in München

Jonas Urbig: Er soll beim FC Bayern der Nachfolger von Manuel Neuer werden.
Jonas Urbig: Er soll beim FC Bayern der Nachfolger von Manuel Neuer werden. (Quelle: IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Goldberg)

Aktuell ist Manuel Neuer noch die Nummer eins des FC Bayern, doch es stellt sich die Frage, wie lange noch. Ralf Fährmann hat dazu eine klare Meinung.

Für Ralf Fährmann ist klar, wer zumindest auf absehbare Zeit das Tor des FC Bayern München hüten sollte. "Ich sehe das mit Jonas Urbig sehr kritisch. Wir reden über Bayern München. Da reicht es nicht, ein perfekter Torhüter zu sein. Da brauchst Du eine Aura, eine Strahlkraft", so der ehemalige Torwart des FC Schalke 04 im "Doppelpass" auf Sport1.

Als Beispiel nannte Fährmann den Ex-Bayern-Keeper Yann Sommer. Dieser sei ebenfalls ein "hervorragender Torwart, wurde in München aber auch kritisch gesehen". Von Januar bis August 2023 spielte Sommer für den deutschen Rekordmeister, weil Manuel Neuer verletzt ausfiel. Im Vergleich dazu sagt Fährmann: "Da sieht man, welche Klasse Manuel hat. Selbst wenn er nur noch auf 80, 90 Prozent kommt."

Fährmann wollte seine Worte aber nicht als Kritik an dem 23-jährigen Urbig verstanden wissen, viel mehr geht es ihm um das Standing Neuers. "Diese Erfahrung und Präsenz sehe ich bei Urbig noch nicht. Die Bayern haben den Anspruch, einen Weltklasse-Torwart im Kasten zu haben und nicht einen, der es noch werden möchte." Deswegen glaubt Fährmann, nach Neuers Karriereende wird sich der Klub noch einen neuen, international erfahrenen Torwart holen.

Ralf Fährmann beendete am 1. April 2026 seine Karriere.
Ralf Fährmann beendete am 1. April 2026 seine Karriere. (Quelle: IMAGO/Max Maiwald/DeFodi Images)

Da hakte allerdings t-online-Kolumnist Stefan Effenberg ein. "Das glaube ich nicht. Urbig hat bereits auf höchstem Niveau gespielt – in der Bundesliga, der Champions League und auch der Nationalmannschaft – deswegen gehört er zum höchsten Regal", so Effenberg.

In dieser Saison ist Neuer die Nummer eins der Münchner, Urbig bekommt aber einige Spiele. Es ist wahrscheinlich, dass die laufende Spielzeit Neuers letzte sein wird. Derzeit steht Urbig im Tor, weil Neuer am Fuß verletzt ausfällt.

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