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Ein Kreisliga-Spiel ist in Dortmund am Sonntag (18. Oktober) völlig aus dem Ruder gelaufen. Auf dem Platz an der Bövinghauser Straße gingen bis zu 20 Männer aufeinander los.
📌 Ausschreitungen bei Fußballspielen
Dabei soll es sich um den Co-Trainer Blau-Weiß Huckarde II handeln. Gegenüber den „Ruhrnachrichten“ schilderte sein Bruder und Trainer von Huckarde, Mark Karminski, die dramatischen Momente. Sein Bruder sei nach einem Schlag ins Gesicht zu Boden gegangen. Anschließend habe ein Spieler der gegnerischen Mannschaft gegen seinen Kopf getreten, woraufhin er bewusstlos geworden sei.
Auch ihn selbst habe es erwischt, als er versucht habe, den Streit zu schlichten: Ein Schlag riss ihm die Brille vom Gesicht. Beide Trainer räumen ein, dass die Schläge von beiden Seiten ausgingen. Beide Mannschaften erzählen den Ablauf anders. Laut Westfalia-Coach Lars Kopka war ein hartes Foul der Auslöser, der die Stimmung zum Kippen brachte. Zuvor habe es von Seiten der Spieler und Zuschauer Beleidigungen gegen seine Mannschaft gegeben.
Auch einer seiner Spieler sei Opfer eines Angriffs geworden. Er habe einen Tritt gegen den Rücken bekommen und dadurch eine Fleischwunde erlitten, wie Kopka gegenüber den „Ruhrnachrichten“ berichtet. Die Polizei in Dortmund ermittelt nun wegen wechselseitiger, zum Teil gefährlicher Körperverletzung und zu den Hintergründen des Vorfalls. Der 6:2-Sieg von der Zweitbesetzung von Westfalia Dortmund rückte nach den Vorkommnissen in den Hintergrund.
Besonders brisant: Nur wenige Stunden später wurde auf demselben Platz die Partie der ersten Mannschaften beider Vereine angepfiffen. Auch hier soll es nach Berichten der „Ruhrnachrichten“ zu Ausschreitungen und körperlichen Auseinandersetzungen gekommen sein. Immer wieder musste der Schiedsrichter eingreifen und das Spiel unterbrechen. Huckardes Trainer Mathias Tomaschewski habe sich sogar für einen Spielabbruch ausgesprochen, doch die Partie wurde regulär beendet.