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Das Ländle-Duo dominierte das Radball-Turnier bei den Hallenrad-Weltmeisterschaften in Ludwigsburg, für Patrick Schnetzer war es bereits sein neunter Titel in seiner Karriere. Mit Marcel Schnetzer und Franziska Balmega schafften es zwei weitere Vorarlberger auf das WM-Podest.
Mit einem eindrucksvollen 8:1-Sieg gegen Gastgeber Deutschland sicherten sich Patrick Schnetzer und Markus Bröll zum siebten Mal gemeinsam den Weltmeistertitel im Radball. Das Duo, das heuer auch schon EM-Gold einfahren konnte, blieb über das ganze Turnier ungeschlagen und begeisterte die Halle in Ludwigsburg.
Perfekter Ersatz
Schnetzer hatte in den letzten beiden Jahren an der Seite von Stefan Feurstein zweimal das Finale erreichte, unterlag aber jeweils Deutschland. Nach der Verletzung von Feurstein fand er in seinem alten Partner Markus Bröll perfekten Ersatz. „Wir haben über Jahre hinweg viel erreicht gemeinsam, verstehen uns super und wir hätten uns im Dezember nicht erträumt, dass es so eine Saison wird“, so Schnetzer. Partner Bröll fand kaum Worte: „Ich muss mich ein wenig zusammenreißen, dass mir nicht die Tränen kommen. Das Gefühl ist der Wahnsinn...“
Neues Duo jubelte
Franziska Belmega und Marcel Schnetzer landeten im Zweierbewerb im Kunstrad auf dem dritten Rang und holten sich nach einer nur kurzen Vorbereitungszeit ihre erste gemeinsame Medaille. Während es für Belmega ihre Premiere am WM-Podium ist, holte Schnetzer seine vierte Bronzene nach 2016, 2021 und 2022. Gold und Silber gingen an Deutschland. Im Einer landeten sowohl Belmega als auch Schnetzer auf Rang sechs.