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Bayern Münchens Lennart Karl überrascht mit einem Vergleich von Bundestrainer Jürgen Klopp mit dessen Vorgänger Julian Nagelsmann.
Shootingstar Lennart Karl soll unter Bundestrainer Jürgen Klopp in der Nationalmannschaft die nächsten Schritte machen.
Nun sorgte das 18 Jahre alte Bayern-Juwel mit einem Vergleich von Klopp mit dessen Vorgänger Julian Nagelsmann für Aufsehen.
"Es ist am Anfang natürlich ein bisschen kompliziert, mit so etwas zu arbeiten, wenn man vorher so einen Julian hatte, das ist etwas ganz Anderes", erklärte Karl bei "DAZN".
Danach sagte der Teenager, dass sowohl Klopp als auch Nagelsmann ihre Stärken hätten. Allerdings: Bei Nagelsmann, unter dem Karl im DFB-Team debütierte, nannte er im weiteren Verlauf keine Stärke - anders bei Klopp.
"Bei Kloppo ist es meistens mit Energie: Nach hinten laufen, sehr defensiv. Man muss einfach Vollgas geben, das merkt man auch im Training: Jeder gibt einfach Gas. Es macht einfach Spaß mit ihm zu arbeiten", sagte der begabte Linksfuß.
Dabei hatte Karl es Nagelsmanns Mut zu verdanken, beinahe bei einer WM-Endrunde dabei zu sein. Denn der damalige Bundestrainer nominierte ihn für das Endrunden-Aufgebot, allerdings verletzte sich der Offensivspieler noch vor dem Auftaktspiel des DFB-Teams und musste vorzeitig abreisen.
In den USA verletzte sich Karl im Training der Nationalmannschaft, muss damit mindestens vier Jahre auf sein erstes WM-Spiel warten.
"Ich habe direkt gemerkt: Das ist etwas Schlimmeres. Ich konnte auch nicht mehr richtig laufen", sagte Karl über das WM-Aus, "ich habe mir schon gedacht: Das ist jetzt vorbei".
Karl erlitt einen Muskelbündelriss und reiste daher direkt zurück nach Deutschland, während die anderen Nationalspieler zumindest die Vorrunde beim WM-Turnier überstanden. Im Sechzehntelfinale war dann gegen Paraguay im Elfmeterschießen überraschend früh Endstation für das DFB-Team.
Nach dem WM-Aus trat Nagelsmann zurück, mittlerweile hat Klopp beim DFB-Team das Sagen - und führte auch neue Regeln innerhalb der Mannschaft ein.
"Das Handy beim Essen gehört einfach nicht dazu, da sollen sich die Spieler einfach unterhalten. Auch am Spieltag in der Kabine darf man auch kein Handy haben", skizzierte Karl Neuerungen unter Klopp.