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„Ein bisschen gefreut“: Was Undav und die VfB-Stars am HSV lieben
Deniz Undav und der VfB Stuttgart verloren im Vorjahr mit 1:2 in Hamburg. Witters
Deniz Undav und der VfB Stuttgart verloren im Vorjahr mit 1:2 in Hamburg.
Witters

Deniz Undav und weitere VfB-Stars schwärmen vor dem Duell im Volksparkstadion von etwas, das beim HSV nach jedem Heimtor zu hören ist: die Torhymne von Scooter.

Deniz Undav schob nach dem bisher letzten Stuttgarter Gastspiel im Volksparkstadion Frust. „Ich nehme das auf meine Kappe“, sagte der VfB-Stürmer und meinte die Entstehung des 2:1-Siegtors für den HSV. Undav und Angelo Stiller hatten wegen eines Missverständnisses bei eigenem Freistoß den entscheidenden Hamburger Konter eingeleitet. Fabio Baldé und Fábio Vieira sorgten für Ekstase. Die Fans drehten durch. Und natürlich lief die Torhymne.

Es sind nicht nur die HSV-Profis um Kofi Amoako, die „Always Hamburg“ von Scooter lieben. Auch mehrere Stuttgart-Profis meinen, dass im Volkspark die bundesligaweit beste Torhymne abgespielt wird. „Als wir gegen sie gespielt haben, hat man sich selbst beim 2:1 ein bisschen gefreut, weil man die Hymne gehört hat“, witzelte Undav in einem Sky-Format auf Instagram.

Auch Leweling, Stiller und Co. feiern die HSV‑Torhymne

Auch Jamie Leweling, Angelo Stiller, Atakan Karazor, Finn Jeltsch und Ermedin Demirovic sagten in dem Video, dass beim HSV die beste Musik nach Toren für die Heim-Mannschaft läuft. Bei aller Zuneigung für den Scooter-Hit werden Undav und Co. am Samstag (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de), wenn der VfB erstmals seit dem besagten Duell vom 30. November 2025 wieder in Hamburg antritt, selbstredend sämtliche Gegentreffer vermeiden wollen.

Die Schwaben sind nach fünf Ligaspieltagen zwar punktgleich (jeweils sechs Zähler) mit dem HSV und nur aufgrund des besseren Torverhältnisses aktuell Elfter statt Zwölfter. Sie gewannen am Mittwochabend in der Champions League aber souverän mit 3:0 bei Slovan Bratislava, sammelten neues Selbstvertrauen – und Undav beendete seine kurze Torflaute.

HSV-Trainer Polzin lobt den VfB – und Demirovic

„Stuttgart ist ein absolutes Top-Top-Team der Bundesliga“, sagt Merlin Polzin und weiß: „Sie sind gespickt mit fantastischen Einzelspielern und haben eine klare Idee, die Sebastian (Hoeneß; d. Red.) in den vergangenen Jahren entwickeln konnte. Er ist einer der Trainer, die am längsten mit seiner Mannschaft arbeiten. Und das siehst du in jeder Phase des Spiels.“ Der HSV-Coach sieht wie im Vorjahr „eine Riesenherausforderung“ auf sein Team zukommen.

IMAGO/Maximilian Koch Josha Vagnoman (l.) und Ermedin Demirovic wurden einst beim HSV groß. IMAGO/Maximilian Koch

Besonders wertschätzend äußert sich Polzin im Vorfeld über Demirovic, der als Teenager im HSV-Nachwuchs gereift war und in dieser Woche ebenfalls in der Königsklasse traf. „Er ist ein absoluter Top-Stürmer und ein toller Junge mit sehr vielen unangenehmen Eigenschaften, wenn er nicht in deiner Mannschaft spielt“, sagt Hamburgs Übungsleiter über den Bosnier.

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Polzin hat sich in der Vergangenheit über Demirovic informiert und erklärt: „Was man so über ihn hört, ist, dass er eine Mentalität hat, die sich brutal über das Gewinnwollen auszeichnet. Es macht sehr viel Freude, ihn zu beobachten. Ich möchte mir nicht anmaßen, zu viel über ihn zu sprechen – aber als gegnerischer Trainer ist er mir auf jeden Fall sehr positiv für den VfB aufgefallen.“ Im Volkspark spart man also nicht mit lobenden Worten für den Gegner am 6. Spieltag. Aber auch Stuttgarts Profis finden ja Gefallen an etwas beim HSV: an der Torhymne.

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