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Einen Elfmeter verschossen, ein Mal den Pfosten getroffen und weitere Möglichkeiten nicht genutzt: Für die U19 von Borussia Dortmund war beim DFB-Nachwuchsligaspiel in Gruppe H mehr drin als ein torloses Unentschieden bei der U19 des FC Schalke 04.
Felix Hirschnagl, Trainer der Dortmunder, ging mit seinem Offensivmann Justin Hoy nach dem vergebenen Strafstoß in der 17. Minute nicht hart ins Gericht. Ganz im Gegenteil. „Justin ist am meisten auf sich sauer, dass der Ball nicht reingegangen ist. Ich habe festgelegt, dass er schießt. Also wenn, dann geht das auf meine Kappe. Justin hatte unter der Woche bereits einen Elfmeter vergeben und hat jetzt wieder Verantwortung übernommen.“
Der 18-Jährige agierte aus Hirschnagls Sicht „bemüht und fleißig“, blieb aber gegen Schalke nicht nur beim Strafstoß, sondern auch in einer anderen Strafraumaktion ohne Abschlussglück. Auf die Frage, ob er seinen Schützling nun aufbauen müsse, meinte der Dortmunder Coach mit einem Lächeln: „Ich nehme ihn drei Minuten in den Arm. Es wird ein, zwei Gespräche geben - und dann ist es auch gut.“ Den nächsten Elfmeterschützen will Hirschnagl nicht bestimmen. „Den“, sagt der ehemalige 1860 München II-Coach, „machen die Jungs unter sich aus.“