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Werte Leserinnen und Leser, es ist nach 0.00 Uhr, ich höre kein Feuerwerk in München-Schwabing. Dabei wäre es angebracht: Mia san Weltfußballer! Also, ein bisschen, zumindest. Was 100 Millionen Euro Ablösesumme und eine übergestülpte Lederhose für Einbürgerungs-Wunder vollbringen, schon toll. Harry Kane, Londoner und Ehren-Münchner, herausragender Fußballer und Vorbild seiner Sportart – das ist ein sehr verdienter Einzeltitel, den dieser Mannschaftssportler bestimmt richtig einordnet. Und vermutlich am Mittwoch im DFB-Pokal gegen Magdeburg auflaufen wird.
An alle, die heute Abend keinen Ballon d'Or gewonnen haben: Kann Yamal passieren. Die Karriere geht weiter, das Leben auch, alleine gewinnen ist ohnehin Quatsch. Wie Kane sagte: Ohne Michael, Upa, Lucho und Lenny wäre das alles nicht möglich gewesen. Machen Sie daraus gerne ein gesellschaftlich wertvolles, nachdenkliches Fazit. Oder hören Sie Tobias Schweinsteiger bei Dazn noch zu, wie er die Veranstaltung analysiert, vielleicht ist irgendwo ein Außenverteidiger in einen Halbraum abgekippt.
Kollege Martin Schneider und ich wünschen: Gute Nacht!