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Dornbirn Jubel, Nervenkitzel und großer Kampfgeist: Beim Nachwuchs des SSV Dornbirn Schoren war am vergangenen Wochenende einiges los. Die jungen Handballerinnen überzeugten mit starken Auftritten, feierten Erfolge und mussten trotz beherzter Leistungen auch Niederlagen hinnehmen.
Für ein Ausrufezeichen sorgten die U10-Mädchen, die sich beim Spieltag der männlichen U10 in Bregenz erfolgreich mit den Jungsteams maßen. Mit fünf Siegen und einem Unentschieden aus acht Begegnungen eroberten die Schoren-Girls den großartigen zweiten Platz. Nur die überragende Harder Mannschaft war zweimal zu stark. Gegen die TS Dornbirn gelangen ein Sieg und ein Remis, gegen Bregenz und Hohenems jeweils zwei Erfolge. Neben den Ergebnissen sorgten vor allem Einstellung, Disziplin und Zusammenhalt beim Trainerteam für Freude.
Auch die U12-Teams hatten Grund zum Feiern. Die SSV-3-Girls starteten gegen den TSZ Lindenberg schwungvoll, ließen die Gäste zwischenzeitlich aber wieder herankommen. Noch vor der Pause fanden die Dornbirnerinnen aber zurück zu ihrer Linie und zogen auf 16:11 davon. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung sicherten sie sich einen 26:21-Erfolg und blieben auch im dritten Saisonspiel ungeschlagen. Spannender machte es die U12-2 gegen Isny. Nach einer 14:9-Pausenführung behaupteten die Schoren-Girls zunächst ihren Vorsprung, ehe die Gäste in der Schlussphase bis auf einen Treffer herankamen. Die Dornbirnerinnen behielten die Nerven und feierten mit 22:21 den vierten Sieg im vierten Spiel.
Ohne Punkte blieben hingegen die beiden U14-Teams. Dabei hatte sich die U14-1 gegen die TG Schwenningen in der Oberliga zwischenzeitlich einen Sieben-Tore-Vorsprung erarbeitet. Die Gäste nutzten die Dornbirner Fehler jedoch konsequent und verkürzten bis zur Pause auf zwei Treffer. Nach dem Seitenwechsel drehte Schwenningen die Partie und behauptete sich in einer spannenden Schlussphase mit 32:29. Die U14-2 geriet gegen den TV Isny nach offenem Beginn bis zur Pause mit 14:17 in Rückstand. Im zweiten Durchgang präsentierten sich die Schoren-Girls kompakter und konsequenter, konnten die Begegnung aber nicht mehr drehen. Am Ende mussten sie sich mit 28:34 geschlagen geben. MIMA