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Max Verstappen als Teamkollege ist in der Formel 1 vielleicht die größtmögliche Herausforderung. Doch trotzdem betont Isack Hadjar, wie glücklich er sich schätzt, neben dem viermaligen Weltmeister für Red Bull zu fahren.
"Ich fahre, was das Niveau in der Formel 1 angeht, gegen den Besten der Besten", erklärt Hadjar im offiziellen Formel-1-Podcast "Beyond the Grid". "Ich kann mich echt glücklich schätzen, das in meinem Alter zu früh in meiner Karriere zu erleben. Dafür bin ich unfassbar dankbar und es ist großartig."
Dazu sei gesagt, dass Hadjar nicht alleine im Podcast mit Tom Clarkson zu sehen ist. Schließlich ist auch Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies in der Folge vertreten und sitzt direkt neben seinem Fahrer.
Nach seiner beeindruckenden Rookie-Saison für Racing Bulls wurde Hadjar in das große Team der Roten Bullen geholt. Und trotz großer Skepsis konnte der 22-Jährige so sehr überzeugen, dass Red Bull ihn auch für 2027 im eigenen Cockpit sehen möchte.
"Ich liebe die Herausforderung", erklärt Hadjar im Podcast. "Ich liebe es, in jeder Session zu wissen, dass [Max] die Benchmark setzen wird, an der ich mich orientieren und die ich überwinden muss. Das ist wirklich aufregend. Das hat bis dato alles in meiner Karriere getoppt."
Das Qualifying sieht Hadjar trotz der Tatsache, dass Verstappen im direkten Duell vor ihm liegt, nicht als die größte Sorge. Vielmehr ist es die Umsetzung am Sonntag, die den jungen Red-Bull-Fahrer ins Grübeln bringt.
"Ich würde sagen", so Hadjar, "es ist genau das, was ich von einem Max Verstappen auf der Strecke erwartet habe."
Während er und viele andere sich bestimmte Ziele für eine Session setzen, kann Verstappen diese problemlos umsetzen. "Es gibt da immer kleine Unterschiede, aber er ist da konstant", erklärt Hadjar.
"Er hat da keine Durchhänger. Er macht keine Fehler. Er fährt immer die richtigen Zeiten, die richtige Pace. Er ist da seines eigenen Glückes Schmied."
Hadjar fährt fort: "Sagen wir, du hast auf einer Strecke 15 Kurven. Vielleicht gibt es da eine Kurve, die du wirklich gut beherrschst, oder zwei, drei, vier oder fünf Kurven, in denen du echt gut bist."
"Aber", so der Red-Bull-Pilot, "[Max] hält da mit dir mit und hält in den restlichen Kurven dasselbe Niveau. So holt er auf eine Runde die Zeit heraus."
"Es ist nicht so, als würde ich auf die Daten schauen und denken: 'Ich kann das nicht reproduzieren', aber es geht darum, wie oft er das schafft. Das macht am Ende den großen Unterschied aus."
Letztlich fasst es Hadjar folgendermaßen zusammen: "Es gibt [bei Max] keine Spitzen. Es ist eine Konstante. Es ist immer auf einem hohen Niveau, aber konstant. Das macht ihn zu solch einem schwierig zu schlagenden Fahrer."
Zuletzt konnte Verstappen die Grand-Prix-Rennen in Singapur und Sepang für sich entscheiden. Für Hadjar stehen in der Saison 2026 bislang zumindest zwei Podestplätze zu Buche.