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Meinung | Spiesen-Elversberg · Sieben Tore, vier Elfmeter und ein VAR-Wahnsinn, der die Kaiserlinde beben ließ: Die SV Elversberg schlägt den FC Augsburg mit 4:3. Nach einer 3:0-Führung wurde es plötzlich dramatisch. Wer überzeugte, wer patzte? Die SVE in der Einzelkritik.
Was für ein Fußball-Krimi an der Kaiserlinde! Die SV Elversberg liefert sich mit dem FC Augsburg ein völlig verrücktes Bundesliga-Spiel – mit sieben Toren, gleich mehreren Strafstoß-Szenen und reichlich Gesprächsstoff für den VAR. Dabei sieht zunächst alles nach einem entspannten Nachmittag für die Saarländer aus.
Lukas Petkov bringt die SVE nach einem verschossenen Elfmeter im Nachschuss in Führung (4. Spielminute). Maurice Krattenmacher legt mit einer starken Vorarbeit das 2:0 durch Lasse Günther (7.) auf, ehe Maximilian Rohr nach einer Ecke von Felix Keidel auf 3:0 erhöht (28.). Doch noch vor der Pause bringt ein Handelfmeter Augsburg zurück ins Spiel (45.+9). Nach dem Seitenwechsel wird es endgültig wild: Weitere Strafstöße, VAR-Entscheidungen und Gegentore sorgen dafür, dass Elversbergs komfortabler Vorsprung zusammenschmilzt.
Auch Raif Adams vermeintlicher Treffer wird wegen Abseits aberkannt, Frederik Schmahl trifft spät zum vermeintlich beruhigenden 4:2 (89.), doch Augsburg schlägt noch einmal zurück. Noel Futkeu setzt einen Elfmeter an die Latte. Am Ende bringt die SVE den knappen 4:3-Sieg über die Zeit. Wer in diesem turbulenten Spiel glänzte und wer Nerven zeigte, lesen Sie in unseren Einzelkritiken mit allen Noten zur SV Elversberg.