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2. Fußball-Bundesliga: Grönnings Erlösung: Hertha marschiert Richtung Bundesliga
Mads Pedersen war neben Sebastian Grönning der beste Hertha-Spieler auf dem Feld.
© Thomas Frey/dpa

Sebastian Grönning hat seine Torflaute beendet und Hertha BSC zum nächsten Sieg auf dem Weg in Richtung Fußball-Bundesliga geschossen. Beim 3:0 (1:0) im Spitzenspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern traf der seit August glücklose Däne doppelt und avancierte nach wochenlanger Durststrecke zum Matchwinner.

Der weiter ungeschlagene Spitzenreiter stellte zugleich den Zweitliga-Startrekord ein und zog mit Bayer Leverkusen gleich. Die Werkself konnte in der Saison 1978/79 nach zehn Spieltagen ebenfalls neun Siege und ein Remis vorweisen. „Für uns natürlich eine perfekte Woche“, sagte Trainer Stefan Leitl über die Siege gegen Bielefeld, Jeddeloh II und den FCK. 

Pedersen will nur einen halben Döner

Grönning (17. Minute/52.) leitete den Sieg mit seinem Doppelpack ein, Oluwaseun Adewumi (59.) vollendete. Bemerkenswert: Zuvor hatte Kaiserslautern in dieser Zweitliga-Saison erst vier Gegentore kassiert. „Ich habe mit Seba viel geredet vorher, wo die Bälle hinkommen sollen“, berichtete Mads Pedersen beim TV-Sender Sky über das Erfolgsrezept. Der Däne hatte zwei Treffer vorbereitet.

Traditionell belohnt sich die Alte Dame in dieser Saison nach jedem Auswärtssieg mit einem Döner. „Ich nehme vielleicht nur einen halben heute“, sagte Pedersen, nachdem er und seine Teamkollegen bereits nach dem Pokalerfolg gegen Jeddeloh II zum gefüllten Fladenbrot gegriffen hatten. 

Schon am nächsten Wochenende wartet auf die Hertha das nächste Topspiel. Dann gastiert der Aufstiegskonkurrent VfL Wolfsburg um den früheren Berliner Kapitän Fabian Reese im Olympiastadion.

Hertha übersteht Druckphase dank Gersbeck

Die 49.327 Zuschauer auf dem Betzenberg sahen von Beginn an ein packendes Topspiel mit Chancen auf beiden Seiten. Kaiserslautern erwischte den besseren Start, scheiterte aber an BSC-Keeper Marius Gersbeck. Stattdessen belohnte Grönning die zunehmend mutiger agierenden Berliner und beendete seine seit August andauernde Torflaute. In der Folge begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Die Partie blieb hektisch und emotional, verlor durch zahlreiche Fouls und Zweikämpfe aber etwas an spielerischer Qualität.

Nach der Pause benötigten die Berliner nur 15 Minuten, um die Partie vorzeitig zu entscheiden. „100 Punkte, Hertha BSC“, skandierten die mitgereisten Fans und stimmten damit jenen Gesang an, der längst zum festen Begleiter dieser Saison geworden ist. Um die magische Marke tatsächlich zu erreichen, müsste Hertha allerdings bis zum Saisonende jedes Spiel gewinnen.

© dpa-infocom, dpa:261031-930-923320/1

Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.

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