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Zwei Spiele, zwei Siege, sechs Punkte: Der VfB Stuttgart ist stark in die Champions League gestartet. Gegen Atlético Madrid wartet am Dienstagabend allerdings der bislang anspruchsvollste Gegner der Ligaphase.
Das Champions-League-Spiel zwischen dem VfB Stuttgart und Atlético Madrid läuft in Deutschland exklusiv bei Amazon Prime Video. Die Übertragung ist über den Streamingdienst und dessen App auf geeigneten Fernsehern und Streaming-Geräten verfügbar. Eine Übertragung im Free-TV ist nicht vorgesehen. Auch DAZN zeigt die Begegnung nicht live.
Die wichtigsten Informationen zum Spiel:
In der Champions League läuft es für den VfB Stuttgart bislang deutlich besser als in der Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß gewann ihre ersten beiden Spiele und steht mit sechs Punkten sowie einem Torverhältnis von 6:1 gut da. Auf das 3:1 gegen Viking FK folgte ein 3:0 bei Slovan Bratislava.
Mit Atlético Madrid wartet nun ein Gegner von einem anderen Kaliber. Die Mannschaft von Trainer Diego Simeone verlor zwar zum Auftakt mit 1:2 beim FC Liverpool, meldete sich anschließend aber mit einem 2:0 gegen Manchester United zurück. In der vergangenen Saison erreichten die Spanier das Halbfinale der Champions League.
Für Stuttgart wird die Partie damit zum ersten großen Härtetest in der laufenden Königsklassen-Saison. Ein weiterer Sieg würde die Ausgangslage für den angestrebten Einzug in die K.-o.-Phase deutlich verbessern.
Atlético Madrid gehört unter Diego Simeone seit Jahren zu den unangenehmen Gegnern im europäischen Fußball. Die Spanier setzen auf hohe Intensität, körperbetontes Spiel und eine kompakte Defensive. Nach den vorliegenden Angaben gewann Atlético zuletzt sechs Pflichtspiele in Serie und blieb dabei viermal ohne Gegentor.
Auch VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth erwartet eine anspruchsvolle Aufgabe. Atlético verfüge über viel Qualität und spiele sehr erwachsen, sagte er mit Blick auf die Begegnung. Intensität, Athletik und Zweikampfverhalten würden Stuttgart auf ein hohes Niveau fordern.
Der ehemalige Linksverteidiger Emiliano Insua kennt beide Vereine aus seiner aktiven Karriere. Er wurde vom VfB als Ehrengast für das Spiel eingeladen und warnte vor der Mentalität der Madrilenen: „Atlético gibt nie auf. Sie kämpfen und laufen immer weiter.“
Sebastian Hoeneß könnte angesichts des eng getakteten Spielplans erneut rotieren. Als mögliche Veränderungen gelten Fabian Bredlow im Tor und Grischa Prömel im Mittelfeld. In der Offensive dürfte auch Deniz Undav wieder eine wichtige Rolle spielen. Der Angreifer traf zuletzt in der Champions League in Bratislava, wartet in der Bundesliga nach sechs Einsätzen aber noch auf sein erstes Saisontor.
VfB Stuttgart (voraussichtlich): Fabian Bredlow, Josha Vagnoman, Finn Jeltsch, Jeff Chabot, Ramon Hendriks, Angelo Stiller, Grischa Prömel, Bilal El Khannouss, Deniz Undav, Chris Führich, Ermedin Demirović.
Atlético Madrid (voraussichtlich): Jan Oblak, Marcos Llorente, Marc Pubill, Dávid Hancko, Álex Grimaldo, Giuliano Simeone, Pablo Barrios, Morten Hjulmand, Álex Baena, Kang-in Lee, Julián Álvarez.
Bei Atlético könnte Cristian Romero wegen einer Muskelverletzung ausfallen. Auch Koke ist angeschlagen, während Johnny Cardoso nach einer Erkrankung wieder eine Option werden könnte. Stuttgart muss unter anderem auf Ameen Al-Dakhil verzichten. Hinter dem Einsatz von Maximilian Mittelstädt steht noch ein Fragezeichen.