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Schiri lässt Tor nicht zählen: FC Langengeisling ärgert sich über 0:0
Rettung auf der Linie: Lucas Seeholzer (M.) klärt den Ball. Langengeislings Torwart Michael Hierl war bereits geschlagen.
Rettung auf der Linie: Lucas Seeholzer (M.) klärt den Ball. Langengeislings Torwart Michael Hierl war bereits geschlagen. © Christian Riedel

Der FC Langengeisling trennte sich vom TSV Zorneding torlos – obwohl ein Treffer erzielt wurde. Der Schiedsrichter annullierte das Tor wegen Abseits, obwohl der Ball vom Gegner kam. So die Sicht des FCL.

Langengeisling – Mit einem torlosen Remis trennten sich am Samstag der FC Langengeisling und der TSV Zorneding. Die Partie verlief 90 Minuten lang auf unterem Bezirksliga-Niveau, sodass das torlose Unentschieden letztlich gerecht war – auch wenn es zwei Aufreger gab.

Die Geislinger hätten schon früh in Führung gehen können. Einen Freistoß von Lenny Gremm in der 2. Minute hatte TSV-Torwart Michael Pohn mit Mühe abgewehrt, um nur eine Minute später eine tolle Parade hinzulegen, als Valentin Bachmeier aus kurzer Distanz zum Abschluss gekommen war.

Die Zornedinger kamen nach einer schläfrigen Anfangsphase besser ins Spiel und waren in der 18. Minute nahe an der Führung. Philipp Maiberger war ein Ball durchgerutscht, woraufhin Nick Gibson allein auf Michael Hierl zulief. Der FCL-Torwart meisterte den Schuss, und den Nachschuss von Luis Leger klärte Lucas Seeholzer auf der Linie.

Dann eine dicke Möglichkeit für die Geislinger. Benedikt Kreischer schlug eine Flanke mustergültig in den Strafraum auf den freistehenden Gremm. Der geriet jedoch in Rückenlage und brachte den Ball nicht mehr unter Kontrolle.

Bis zur Pause gab es noch ein paar vereinzelte Halbchancen auf beiden Seiten, doch war Schiedsrichter Florian Dietrich jetzt mehr in den Mittelpunkt gerückt, der bis zum Pausenpfiff zwei gelbe Karten gegen Langengeisling und vier gegen Zorneding zückte. Einige waren umstritten.

Nach einer knappen Stunde herrschte große Aufregung: Nach einem Querschläger im Strafraum köpfte ein Zornedinger bei seinem Abwehrversuch auf Valentin Bamberger, der den Ball ins Tor setzte. Doch der Schiedsrichter gab den Treffer wegen einer Abseitsstellung nicht, obwohl der Ball vom Gegner kam. Die Geislinger Proteste nützten nichts.

Nur vier Minuten später entschied der Unparteiische auf der Gegenseite auf Elfmeter für Zorneding, nachdem Bachmeier seinen Gegenspieler Tobias Savary bei einem Zweikampf im Strafraum zu Fall gebracht hatte. Doch FCL-Torwart Michael Hierel hielt den von Moritz Zipl getretenen Strafstoß sicher.

In der letzten halben Stunde tat sich dann nicht mehr viel. Der eingewechselte Carlos Prados jagte einen Distanzschuss am Zornedinger Tor vorbei (72.), und auf der Gegenseite lenkte Hierl nur eine Minute später einen Schuss aus spitzem Winkel von Gibson um den Pfosten. Nachdem der eingewechselte Paul Bucher einen Schuss in der Nachspielzeit am TSV-Tor vorbeigesetzt hatte, beendete der Schiedsrichter – nach zwei weiteren gelben Karten – eine Partie, bei der beide Teams mit einem Punkt letztlich zufrieden sein mussten.

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