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Adrett gekleidet, mit Anzug und Fliege und Gel im Haar: So kennt man Prinzen George von öffentlichen Auftritten. Beim Besuch eines Champions-League-Matchs zeigte der 13-Jährige nun eine andere Seite und bewies, dass er ein ganz normaler Teenager ist.
George besuchte das Spiel von Aston Villa gegen Barcelona mit seinem Papi William (44). Anstatt Anzug und Mantel trug George eine lässige Adidas-Jacke. Mit dem Outfit machte er auch gleich klar, welchen Club er unterstützte: Auf der linken Brust der Jacke prangt der Löwe von Aston Villa.
Was hältst du davon, dass Prinz George am Fussballspiel ganz normal und lässig auftrat?
Finde ich sympathisch, das macht ihn nahbarer.
Passt schon, ein Teenager soll sich auch mal locker kleiden können.
Ich finde den royalen Look an offiziellen Anlässen wichtiger.
Er sollte als Mitglied der Königsfamilie konsequenter auftreten.
Mich interessiert der Stil von Royals nicht besonders.
Auch sein Vater wählte einen entspannteren Look als sonst und setzte eine schwarze Baseballcap auf. Manchmal geht Komfort eben vor. Vor allem, wenn es in Strömen regnet, wie es am Match am Dienstag in Barcelona der Fall war. Beim Verlassen des Stadions war die Stimmung der beiden Royals bedrückt: Aston Villa unterlag den Spaniern mit 0:3.
Seit zwei Monaten ist George offizieller Schüler am renommierten Eton-Internat. Dort muss er sich an strenge Kleidungsregeln halten. Die Schule hat eine Uniform, bestehend aus einem schwarzen Frack, einer Weste, einer Nadelstreifenhose und einem steifen weissen Kragen.
Auch wenn das Zuhause der Familie in Windsor in unmittelbarer Nähe zum Eton College liegt, lebt Prinz George dort als Internatsschüler – kein günstiges Vergnügen. Die Gebühren betragen laut Angaben der Schule mehr als 65’000 Pfund, aktuell umgerechnet über 71’000 Franken, im Jahr.
Leonie Projer (pro), Jahrgang 1997, ist stellvertretende Leiterin im Ressort People und arbeitet seit Oktober 2022 bei 20 Minuten. Ihre ersten journalistischen Erfahrungen sammelte sie bei Tele M1 und «ArgoviaToday».