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Vor dem mit Spannung erwarteten Aufeinandertreffen des FC Bayern München mit Borussia Dortmund gibt es eine unmissverständliche Vorgabe. Co-Trainer Aaron Danks wird sich vor dem Topspiel am Samstagabend in der Allianz Arena definitiv nicht mit seinem Cheftrainer Vincent Kompany über taktische Details austauschen.
Um Kompanys Gesundheit zu schützen und zu fördern, soll der Belgier in keinerlei Diskussionen mit Fußballbezug verwickelt werden. „Nein, überhaupt nicht“, erklärte Danks auf die Frage, ob er mit Kompany bezüglich des Spiels zwischen Bayern und dem BVB Kontakt haben werde. „Wir nehmen das wirklich ernst, ich habe da auch klare Anweisungen von Max (Eberl) und Christoph (Freund), ihn da nicht in irgendwelche Diskussionen hineinzuziehen“, stellte der Co-Trainer klar.
📌Ewiger Vergleich Bayern – BVB
In der vergangenen Woche hatte der Belgier einen Zusammenbruch erlitten. Als Ursache stellten die Ärzte eine Hirnhautreizung fest. Mittlerweile konnte der Chefcoach das Krankenhaus zwar wieder verlassen, er soll sich nun aber zu Hause in aller Ruhe erholen.
Deshalb schirmt der Verein seinen Coach aktuell komplett vom sportlichen Tagesgeschäft ab. „Es geht nur um seine Gesundheit, Zeit mit der Familie. Wir nehmen das sehr ernst, wir wollen, dass er sich ausruht und erholt. Damit er, wenn er zurückkommt, wieder in bestem Zustand ist und alles geben kann. Wir sind da sehr streng und lassen ihn außen vor“, betonte sein Vertreter am Freitag (30. Oktober).
Damit widersprach Danks auch indirekt der Vermutung von BVB-Coach Niko Kovac. Der Trainer der Dortmunder hatte tags zuvor geäußert, dass er fest davon ausgehe, dass es „Funkkontakt“ zwischen Danks und Kompany geben werde, „egal in welcher Form“.
Um Kompanys Genesung bestmöglich zu unterstützen, will der FC Bayern ihn aber eben auch beim Top-Spiel gänzlich außen vor lassen. „Das Wichtigste für uns ist, dass Vince wieder zurückkommt, dass er wieder gesund ist. Wir vermissen ihn“, machte Danks abschließend deutlich.