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Drei Elfmeter, fünf Tore: FCS unterliegt Havelse nach turbulenter Schlussphase

Der 1. FC Saarbrücken ist im Auswärtsspiel gegen den TSV Havelse zunächst in Führung gegangen. Zwei diskutable Elfmeter brachten die Gastgeber jedoch erst zurück ins Spiel und anschließend in Führung. Am Ende stand der FCS ohne Punkte da.

Im Spiel gegen den TSV Havelse ging der 1. FC Saarbrücken als Favorit auf den Platz. Havelse war zuvor sieben Spiele in Folge ohne Sieg geblieben, während der FCS derzeit an den Aufstiegsrängen schnuppert.

Die ersten 15 Minuten verliefen weitgehend ereignislos. Keine der beiden Mannschaften konnte dem Spiel ihren Stempel aufdrücken. Trotzdem gingen die Blau-Schwarzen quasi aus dem Nichts in Führung.

Elfmeter für Havelse

Nach einem Zuspiel von Pick zog Alexander Staff aus halbrechter Position ab und jagte den Ball flach in die linke Ecke. Nach dem Führungstreffer erhöhten die Saarbrücker zunehmend den Druck, konnten sich jedoch nur wenige klare Torchancen erarbeiten.

In der 36. Minute entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter für Havelse. Brünker hatte Wriedt im eigenen Strafraum festgehalten. Johann Berger trat für die Niedersachsen an und verwandelte den Strafstoß eiskalt im linken unteren Eck. Bitter für die Saarländer, deren Defensive bis dahin kaum etwas zugelassen hatte.

In der zweiten Minute der Nachspielzeit hatte der FCS-Kapitän die erneute Führung auf dem Fuß. Pick kam im linken Strafraumeck an den Ball und zog aus rund 14 Metern in Richtung des langen Ecks ab, verfehlte dieses jedoch knapp. Damit ging es mit einem 1:1 in die Halbzeitpause.

Berger schnürte Doppelpack

Kaum war die zweite Halbzeit angepfiffen, gab es den nächsten Elfmeter für die Gastgeber. Auslöser war ein Trikotziehen von Gleiber, der nach einer Ecke im Strafraum der Saarbrücker seinen Gegenspieler festhielt.

Wie schon beim ersten Strafstoß trat Johann Berger gegen FCS-Keeper Bignetti an. Der Havelser schnürte seinen Doppelpack und traf halbhoch in die rechte Ecke. Damit gingen die Niedersachsen mit 2:1 in Führung. Beide Strafstoßentscheidungen sorgten für Diskussionen.

Die erste Chance auf den Ausgleich hatte Owusu in der 56. Minute. Er setzte sich gegen Duah durch, drang in den Strafraum ein und schloss aus spitzem Winkel ab. Havelser Schlussmann Opitz machte jedoch die kurze Ecke dicht und parierte den Schuss.

3:1 kurz vor regulärem Spielende

In der 68. Minute wäre den Niedersachsen beinahe das 3:1 gelungen. Nach einem Steilpass stand Guildir am Fünfmeterraum nur noch Bignetti gegenüber. Der FCS-Keeper reagierte jedoch stark und verhinderte, dass Havelse die Führung weiter ausbaute.

In der Folge wurden die Niedersachsen stärker, spielten zielstrebiger nach vorne und kamen häufiger in gefährliche Räume. Brünker versuchte wenige Minuten später sein Glück mit einem flachen Schuss aus 20 Metern, scheiterte jedoch am Havelser Keeper Opitz.

Kurz vor Ende der regulären Spielzeit traf Eric Voufack für den TSV Havelse zum 3:1. Es schien die Vorentscheidung zu sein, doch die Saarbrücker steckten nicht auf.

Brünker lässt FCS-Fans hoffen

Keine drei Minuten später verkürzte Brünker für die Blau-Schwarzen auf 3:2. Nach einer schönen Flanke von der linken Seite köpfte der Stürmer den Ball aus sechs Metern ins Tor.

Die Schlussminuten wurden turbulent. Kurz nach dem Anschlusstreffer entschied der Schiedsrichter erneut auf Elfmeter gegen Saarbrücken. Guiddir trat an, setzte den Ball jedoch links am Tor vorbei. Kurz darauf ertönte der Schlusspfiff. Damit blieb es beim 3:2 für den TSV Havelse.

Nächstes Spiel gegen Mannheim im Ludwigspark

Nach der Niederlage gegen den TSV Havelse bleibt der 1. FC Saarbrücken mit 17 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz. Am kommenden Sonntag empfängt der FCS den SV Waldhof Mannheim im Ludwigspark. Anpfiff ist um 13.30 Uhr.

Die sportarena zeigt am Abend eine Zusammenfassung des Spiels.

Rückblick:

Über dieses Thema berichten auch die SR info-Nachrichten am 24.10.2026.

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Erstveröffentlichung: 25.10.2026 | 08:48 Uhr