Zurück
Der FC Bayern hält den Kontakt zu JJ Gabriels Vertretern. Im Rennen um das Offensivtalent liegen aber andere Klubs vorne. Ein Wechsel könnte im Januar folgen.
Der FC Bayern bleibt bei JJ Gabriel dran, muss im Transferpoker allerdings aufholen. Nach Informationen von Sky stehen die Münchner weiterhin im Austausch mit den Vertretern des 16-jährigen Offensivtalents. Die Favoriten auf eine Verpflichtung sind derzeit jedoch Real Madrid und der FC Barcelona.
Damit ist der Rekordmeister weiterhin im Rennen, besitzt nach dem aktuellen Stand aber nicht die besten Karten. Die Gespräche mit der Spielerseite zeigen, dass die Bayern ihre Bemühungen trotz der starken Konkurrenz fortsetzen.
Neu ist vor allem die zeitliche Perspektive: Dem Bericht zufolge ist derzeit geplant, dass Gabriel bereits im Januar zu einem neuen Verein wechselt. Eine endgültige Entscheidung über sein künftiges Ziel ist damit allerdings nicht verbunden. Auch Manchester United hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, das Talent aus der eigenen Akademie zu halten.
Die Münchner beschäftigen sich schon länger mit Gabriel und haben ihm nach früheren Informationen von Sky einen sportlichen Entwicklungsweg aufgezeigt. Dabei soll eine vergleichsweise schnelle Heranführung an den Profikader eine wichtige Rolle spielen. Auch Vincent Kompany soll vom Potenzial des Youngsters überzeugt sein.
Für die Bayern könnte diese Perspektive ein wichtiges Argument sein. Sie müssen Gabriel und sein Umfeld allerdings davon überzeugen, dass München gegenüber den Möglichkeiten in Spanien die bessere Wahl wäre.
Bereits im September hatten Berichte auf eine Tendenz zu Real oder Barcelona hingedeutet. Die neuen Informationen von Sky bestätigen nun, dass die beiden spanischen Spitzenklubs weiterhin vorne liegen. Von einer bereits getroffenen Vereinsentscheidung ist jedoch nicht die Rede.
Hinzu kommt die finanzielle Dimension. Schon Anfang Oktober war über ein kostspieliges Gesamtpaket für Gabriel berichtet worden. Nach den damaligen Informationen von Sky würde eine Verpflichtung insgesamt deutlich mehr als zehn bis 15 Millionen Euro kosten. Diese Summe ist als Gesamtpaket einzuordnen und nicht als feststehende Ablöse.
Der mögliche Januarwechsel gibt dem Werben nun einen konkreteren zeitlichen Rahmen. Zugleich sorgt Manchester United für eine weitere offene Frage: Gelingt es dem Klub doch noch, Gabriel von einem Verbleib zu überzeugen, könnte sich die Ausgangslage für sämtliche Interessenten verändern.
Für Bayern bleibt die Aufgabe damit anspruchsvoll. Der Kontakt zur Spielerseite besteht, doch um Gabriel tatsächlich nach München zu holen, müssten die Verantwortlichen an Real und Barcelona vorbeiziehen und sich auch gegen Uniteds Bemühungen um einen Verbleib durchsetzen.