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Dem BVB ist ein fantastischer Transfer gelungen. Das unterstreicht ein Sommerneuzugang in der aktuellen Phase eindrucksvoll.
Dortmund – Joey Veerman ist in den vergangenen Wochen so richtig beim BVB angekommen. Der Niederländer hat sich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase bei der Borussia als Stammspieler etabliert und prägt inzwischen das Dortmunder Spiel in einer Art und Weise, wie es zuvor nur wenige Spieler getan haben.
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Veerman, den der BVB im Sommer für eine Ablöse von 22 Millionen Euro von der PSV Eindhoven verpflichtete, spielte in den vergangenen fünf Pflichtspielen der Dortmunder stets von Beginn an. In vier Partien sogar über die volle Distanz von 90 Minuten.
Der Mittelfeldspieler sticht dabei nicht durch besondere Torgefahr, viele Vorlagen oder markante Grätschen hervor. Vielmehr macht Veerman die einfachen Dinge richtig. Der 27-Jährigen hat ein gutes Stellungsspiel, besetzt wichtige Räume, verteilt klug den Ball im Spiel nach vorne und sorgt für die nötige Stabilität und Balance.
Seine Spielweise erinnert an einen Akteur, der zwischen 2018 und 2022 bei Borussia Dortmund unter Vertrag stand: Axel Witsel. Der Ex-BVB-Star, der inzwischen für OGC Nizza spielt, fungierte seinerzeit auch als Taktgeber und Stratege im Mittelfeld. Ebenso wie Veerman war der Belgier nie besonders schnell oder torgefährlich (13 Tore und 6 Vorlagen in 145 BVB‑Spielen) und dennoch war er ein ganz wichtiger Spieler.
Was für ein großes Spielverständnis Veerman besitzt, zeigte der Sechser zuletzt auch bei der niederländischen Nationalmannschaft. Der BVB-Neuzugang setzte ein dickes Ausrufezeichen im Spiel gegen Serbien, als er laut des Datenanbieters Opta auf 135 Ballkontakte in einem Spiel kam. Ein astronomischer Wert, den bei Oranje zuvor 12 Jahre niemand mehr erreicht hat.
Ein riesiges Lob bekam der Sommerneuzugang Ende September von Landsmann und Ex-Bundesliga-Star Rafael Van der Vaart. Als TV-Experte bei NOS schwärmte er: „Was das Passspiel angeht, ist er mit Abstand der Beste. Seine Geschwindigkeit wirkt öfter ein wenig langsam. Aber bei Borussia Dortmund zeigt er jetzt, dass er diesen Schritt gebraucht hat, um in seiner Entwicklung voranzukommen.“
Dem BVB könnte Veerman noch lange Freude bereiten. Sein Vertrag beim Revierklub ist bis zum 30. Juni 2031 datiert.