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30. Oktober 2026
Dass Jannik Sinner nicht nur als Tennisspieler, sondern auch als Mensch ein Vorbild ist, hat der Sextner Superstar schon oft gezeigt – und stellt es immer wieder aufs Neue unter Beweis. Auch in Situationen, die heikel sind. Vor wenigen Wochen musste Sinner nämlich schweren Herzens seine Teilnahme am ATP-Turnier in Wien absagen. Seine Knieverletzung zwang ihn zu einem vorzeitigen Saisonaus.
Doch auch in diesem schwierigen Moment zeigte der Pusterer wahre Größe, wie Herwig Straka, der Manager des Wien-Turniers, gegenüber Laola1 erklärt. „Er hat nicht per Mail abgesagt, er hat auch nicht per SMS Schluss gemacht. Er hat mich persönlich angerufen, mir die Situation erklärt, gesagt, wie es mit dem Knie ausschaut. Das ist halt Jannik Sinner“, schwärmt Straka, der ergänzt: „Er sagte mir auch, ich solle mir keine Sorgen machen, denn er wird noch oft nach Wien kommen.“
„Als Nummer 1 der Welt müsstest du das nicht tun.“ Herwig Straka
Straka war von dieser simplen, aber doch noblen Geste von Sinner beeindruckt. „Als Nummer 1 der Welt müsstest du das nicht tun, deshalb hat es mich umso mehr gefreut“, so der Österreicher, der Sinner sogar auf die gleiche Stufe wie Roger Federer stellt. „Das ist eben eine andere Liga: Ein Roger Federer hat beispielsweise sogar seine Sponsoren zum Geburtstag angerufen. Genau das ist eben eine besondere, andere Qualität der Topstars“, so Straka.
Schlagwörter: Tennis Jannik Sinner ATP Herwig Straka ATP Wien