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Es gab heftige Vorwürfe an den Eberl-Vertrauten: Nils Schmadtke reagiert auf sein Aus beim FC Bayern - und wirft Fragen auf
nils schmadtke

Chefscout Nils Schmadtke hat die heftigen Vorwürfe im Zuge seiner bevorstehenden Trennung vom FC Bayern München entschieden zurückgewiesen.

"Lange habe ich überlegt, ob ich mich zu den Berichten der letzten Tage äußere. Normalerweise lasse ich meine Arbeit sprechen. Diesmal geht es aber nicht um meine Arbeit, sondern um meinen Charakter. Deshalb ein paar klare Sätze", schrieb Schmadtke am Donnerstag bei LinkedIn. 

Der 37-jährige Sohn des langjährigen Bundesliga-Managers Jörg Schmadtke führte aus: "Ich habe nie vertrauliche Informationen an Medien weitergegeben. Nicht in München und nirgendwo sonst. Menschen in meiner Verantwortung habe ich nie herabgesetzt. Fordernd bin ich, auch unbequem, wenn es um Qualität geht. Respektlos bin ich nicht. Und: Nichts von dem, was geschrieben wurde, hatte auch nur ansatzweise etwas mit meinem Ausscheiden beim FC Bayern zu tun. Über interne Vorgänge spreche ich nicht öffentlich. Das habe ich bei keiner meiner Stationen getan, und dabei bleibt es auch jetzt."

Insofern ließ Schmadtke offen, was die - aus seiner Sicht - wahren Gründe für sein vorzeitiges Ausscheiden beim FC Bayern sind. In den vergangenen Wochen hatte es mehrere Berichte gegeben, in denen Schmadtke unter anderem ein zu ruppiger Führungsstil und die Weitergabe von Interna an die Medien aus seinem Team vorgeworfen wurde. Am Montag verkündete der FC Bayern die vorzeitige Trennung zum 31. Januar 2027. Schmadtkes Vertrag war ursprünglich bis Sommer 2027 datiert. 

FC Bayern: Nils Schmadtke gilt als enger Vertrauter von Max Eberl

Schmadtke hatte im Oktober 2024 die Leitung des Scoutings für die Profis und den Nachwuchs des FC Bayern übernommen. Er gilt als enger Vertrauter von Sportvorstand Max Eberl, die beiden hatten einst schon bei Borussia Mönchengladbach zusammengearbeitet. 

"Meine Zeit beim FC Bayern war lehrreich und eine sehr positive Erfahrung. In einem Klub dieser Größe zu arbeiten, mit diesem Anspruch und diesem Tempo, hat mich fachlich und persönlich weitergebracht", schrieb Schmadtke weiter. "Auf das, was wir in diesen zwei Jahren aufgebaut haben, bin ich stolz. Wir haben die Scouting-Abteilung neu aufgestellt, Profis und Campus enger miteinander verzahnt und in der Ansprache von Spielern neue Wege beschritten. Das war Teamarbeit. Meinem Team danke ich für euren Einsatz, eure Ideen und euer Vertrauen. Ohne euch wäre nichts davon möglich gewesen."

📝 Mein beruflicher Werdegang:

Für eine Karriere als Fußballer sollte es nicht reichen, das stand leider bald fest. Genauso wie der Fakt, dass es ohne Fußball trotzdem nicht geht. Also beschloss ich, Reporter zu werden. Im Alter von 15 Jahren begann ich, in meinem österreichischen Heimatort Klosterneuburg bei den Niederösterreichischen Nachrichten über Sport zu schreiben. Nach der Matura übersiedelte ich für mein Sportjournalismus-Studium nach München. Es folgten Praktika beim FC Bayern und der Süddeutschen Zeitung, freie Mitarbeiten beim Münchner Merkur und bei Sport1 und Anfang 2016 der Wechsel zu SPOX und GOAL. Seit 2015 bin ich nebenbei zudem für das österreichische Fußballmagazin ballesterer tätig.

🎯 Meine Kerngebiete:

Vor-Ort-Berichterstattung über den FC Bayern und die deutsche Nationalmannschaft

Interviews mit aktuellen und ehemaligen Fußball-Protagonisten

Geschichten aus der Fußball-Geschichte

⚽ Wie ich zum Fußball gekommen bin:

Ab der WM 2002 herrschte jeden zweiten Sommer Ausnahmezustand: Fußball nonstop - und zwischen den Spielen musste das Panini-Album vollgemacht werden! Erstes großes Highlight im Klub-Fußball: Der Meistertitel des SK Rapid 2005 samt Platzsturm im Wiener Ernst-Happel-Stadion.

🌟 Meine liebsten Fußball-Momente:

Als passionierter Groundhopper jeder Moment, wenn ich ein neues Stadion betrete - am besten in einem neuen Land.

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