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Krösche-Nachfolger: Kehrtwende bei Frankfurts Wunschkandidat

Ein Wechsel von Christoph Spycher ist nun doch wieder denkbar! Ein anderer Kandidat hat dafür öffentlich abgesagt.

Christoph Spycher | Eurasia Sport Images/GettyImages

Nach dem Abschied von Markus Krösche läuft die Suche nach einem neuen Sportvorstand bei Eintracht Frankfurt auf Hochtouren. "Das wird keine Sachen von Monaten sein, sondern von Wochen", kündigte Vorstandsvorsitzender Axel Hellmann eine relativ schnelle Lösung an.

Als Top-Kandidat galt zuletzt Christoph Spycher, der von 2005 bis 2010 selbst als Profi bei der SGE aktiv war und seit mehreren Jahren als Sportchef des Schweizer Klubs BSC Young Boys fungiert. Der Blick vermeldete jedoch zu Wochenbeginn, dass Spycher bei den Eidgenossen bleiben und nicht nach Frankfurt wechseln werde (90min berichtete).

Spycher mit Bedenkzeit

Nun rudert der Blick aber höchstpersönlich zurück und korrigiert seine Erstmeldung. "Obwohl noch Anfang Woche aus YB-Kreisen zu hören war, Spycher bleibe standhaft, ist beim jüngsten Anlauf die Sache gar nicht mehr so klar", heißt es dort. Demnach sei es mittlerweile eine 50:50-Entscheidung, ob Spycher künftig die Geschicke des BSC oder der SGE leiten werde.

Der Ex-Profi habe sich eine Bedenkzeit erbeten, um eine Entscheidung treffen zu können.

Spychers Aktienanteil von fast zehn Prozent an der YB-Holding, der anfangs noch als mögliche Hürde für einen Frankfurt-Wechsel gesehen wurde, soll plötzlich gar nicht mehr so ein großes Hindernis sein. Stattdessen sei die Beteiligung vielmehr "ein einfach zu lösendes Problem". Insofern hängt die Entscheidung einzig und allein daran, was Spychers Herz ihm rät.

Schicker dementiert Frankfurt-Gerüchte höchstpersönlich

Ein anderer Name, der ebenfalls mit der Krösche-Nachfolge in Verbindung gebracht worden war, ist hingegen endgültig aus dem Rennen. Andreas Schicker, der bei der TSG Hoffenheim herausragende Arbeit leistet, hat einen Wechsel am Donnerstagabend rund um das Europa-League-Spiel gegen Lyon ausgeschlossen.

Andreas Schicker bleibt bei der TSG | Simon Hofmann/GettyImages

"Ich kann sagen, dass da [an den Frankfurt-Gerüchten] nichts dran ist. Mir macht die Arbeit hier riesig Spaß", erklärte Schicker am RTL-Mikro. Somit wird der Österreicher definitiv im Kraichgau bleiben.

Neben Top-Kandidat Spycher sind laut Bild-Angaben auch noch Joti Chatzialexiou (Sportvorstand des 1. FC Nürnberg) und Benjamin Weber (Sportdirektor des FC Augsburg) im Rennen, wobei Chatzialexiou sich zuletzt auch sehr zurückhaltend geäußert hat, als er auf die Eintracht angesprochen wurde.

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