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Interesse aus der Bundesliga? - Das sagt FCN-Boss Chatzialexiou zu den Frankfurt-Gerüchten - Sportvorstand zählt zum Kandidatenkreis bei der Eintracht

Interesse aus der Bundesliga? Das sagt FCN-Boss Chatzialexiou zu den Frankfurt-Gerüchten

© Sportfoto Zink / Daniel Marr

Nürnberg - In seinen knapp zweieinhalb Jahren beim Club hat Joti Chatzialexiou einiges bewegt. Derzeit erntet der Sportvorstand die Früchte seiner Arbeit, die längst auch andernorts beachtet wird. Droht ein Abgang aus Nürnberg?

Es war ein weiterer Neuanfang, für den sich der 1. FC Nürnberg im Mai 2024 entschied. Nachdem die Entwicklung unter Vorgänger Dieter Hecking - um es mit den Worten von Aufsichtsratschef Peter Meier zu sagen - „auf unbefriedigendem Niveau konstant“ war, sehnten sich die Verantwortlichen am Valznerweiher nach einem Gegenentwurf zum früheren Club-Trainer. Den bekam man mit Joti Chatzialexiou. Seitdem hat der langjährige DFB-Funktionär die eingestaubten Strukturen des Traditionsvereins Schritt für Schritt umgekrempelt. Nicht zuletzt ist es seinem Kurswechsel in Richtung Datenscouting zu verdanken, dass der FCN inzwischen wieder zu den heißesten Aktien in Liga zwei gehört.

Obendrein setzte Chatzialexiou den bereits unter Hecking eingeschlagenen Jugendweg fort. Die Transfereinnahmen sprudelten demzufolge weiterhin. Den chronisch klammen Club manövrierte dies ganz allmählich aus seiner finanziellen Schieflage. Erstmals war der Sportvorstand nun in der Lage, Nein zu sagen, wenn die Konkurrenz mit den Scheinen wedelte. So gesehen im vergangenen Transfersommer. Halb Europa buhlte um Shootingstar Mohamed Ali Zoma, die bislang größte Entdeckung Chatzialexious, die Franken blieben jedoch standhaft. Dass sich der Torjäger kürzlich schwer an der Schulter verletzte und dem FCN mehrere Monate fehlen wird, ist auch daher umso schmerzlicher.

Chatzialexiou hat „keinen Kontakt“ zu Frankfurt

Derweil könnte Chatzialexious Standhaftigkeit in diesen Tagen erneut auf die Probe gestellt werden. Ausgerechnet Bundesligist Eintracht Frankfurt, wo der 50-Jährige einst lange Jahre als Jugendtrainer arbeitete, fahndet aktuell nach einem neuen sportlichen Leiter. Chatzialexiou, noch dazu gebürtiger Frankfurter, zählt Medienberichten zufolge zum Kandidatenkreis bei den Hessen. Ungeeignet wirkt der derzeitige Nürnberger nicht. Immerhin hat sich ebenso die SGE in der jüngeren Vergangenheit den Ruf des Vorzeige-Ausbildungsvereins verdient. Da sportlich zudem einiges im Argen liegt, wäre Chatzialexious Aufgabe ähnlich angelegt, wenn auch unterschiedlich dimensioniert, wie einst bei seinem Amtsantritt am Valznerweiher.

Und Chatzialexiou? Der äußerte sich gegenüber der Bild-Zeitung zu den Gerüchten um seine Person: „Es ist sicherlich eine Wertschätzung meiner Arbeit, zu diesem Kandidatenkreis zu gehören, allerdings gibt es mit Eintracht Frankfurt keinerlei Vereinbarungen und keinen Kontakt. Es ist daher kein Thema, mit dem ich mich derzeit befasse, der Fokus liegt auf dem FCN.“ Ein Blitzabgang aus Nürnberg scheint damit vorerst wenig wahrscheinlich. Gleichwohl hat man als Fußballinteressierter auch schon entschiedenere Dementis gehört.

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