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Bei seinem 76ers-Debüt im Madison Square Garden lieferte sich LeBron James ein heftiges Wortgefecht mit Knicks-Fans.
Direkt zum Auftakt der NBA-Saison haben LeBron James und die neu zusammengestellten Philadelphia 76ers ein klares Zeichen gesendet. Im legendären Madison Square Garden (MSG) setzten sie sich mit 106:100 gegen die New York Knicks durch. Den Gastgebern machten sie damit einen Strich durch ihre Pläne für die Meisterfeier.
Für den 41-Jährigen gab es von den Knicks-Fans Buhrufe und den Sprechchor „Wir wollen dich nicht!“. Beeindrucken ließ sich James davon aber nicht. Angeblich hatte er zeitweise sogar über einen Wechsel zu den Knicks nachgedacht. Inzwischen pendelt er zwischen New York und Philadelphia.
Kurz vor der Pause war es mit der Gelassenheit des NBA-Superstars dann aber vorbei, zumindest für einen Moment. Im Duell mit dem amtierenden Meister geriet der dreifache Vater in der ausverkauften Halle mit einem Zuschauer heftig aneinander. Ausgetragen wurde der Streit mit Worten.
Der Fan soll James unter anderem „weich“ genannt haben. Eine Anspielung auf dessen Zeit bei den Los Angeles Lakers an der Westküste. James reagierte scharf, man sah ihm die Wut an: „Im Mittleren Westen gibt’s nichts Sanftes. Ich komme nicht von der Westküste, ich komme aus Ohio, Baby. Was zum Teufel redest du da?“ Dass er genau das sagte, belegen Lippenleser und Videoaufnahmen.
Mitten in dem hitzigen Wortwechsel stand plötzlich Spike Lee auf. Der bekannte Regisseur ist leidenschaftlicher Knicks-Fan. Er wirkte, als wolle er schlichten, und schaltete sich für alle gut sichtbar ein.
Die Kommentatoren im TV nannten das einen „Peacemaker“-Moment. In den sozialen Medien zog die Szene viel Aufmerksamkeit auf sich. Und sie zeigte, wie angespannt die Stimmung im MSG war.
Dabei hatte der Abend in New York festlich begonnen: Bei der Banner-Zeremonie wurde die Meisterflagge der Knicks feierlich unter das Hallendach gezogen, außerdem gab es die Meisterringe. Nach dem knappen Spiel stand für den Titelverteidiger dann aber die erste Niederlage vor eigenem Publikum. (red)