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Klartext zu den City-Vorwürfen: Haalands Vater bricht sein Schweigen

Erling Haaland wird immer wieder mit einer Reihe von europäischen Spitzenklubs in Verbindung gebracht – nicht zuletzt, weil Manchester City der Zwangsabstieg droht.

Erling Haaland | Carl Recine/GettyImages

Da Manchester City mit massiven Strafen rechnen muss, nachdem der Verein in den allermeisten der 115 gegen ihn erhobenen finanziellen Vorwürfe für schuldig befunden wurde, wird spekuliert, dass Erling Haaland den Verein im Falle eines möglichen Abstiegs verlassen könnte – wobei Vergleiche mit dem Abstieg von Juventus Turin aus der Serie A im Jahr 2006 aufgrund des Calciopoli-Spielmanipulationsskandals gezogen werden.

"Nun, bei Juventus ging es um Spielmanipulationen und ein paar andere Dinge", sagte sein Vater Alf-Inge Haaland gegenüber Viaplay und argumentierte, dass man die beiden Fälle nicht miteinander vergleichen sollte. "Ich denke, wir sollten das Berufungsverfahren abwarten. Es könnte schnell gehen, auch wenn es derzeit rivalisierende Fans, Vereine und nicht zuletzt Journalisten gibt, die es auf City abgesehen haben."

"Wir müssen einfach abwarten und sehen, wie das Berufungsverfahren ausgeht. City ist überzeugt, über stichhaltige Beweise zu verfügen, um seine Unschuld zu beweisen, daher denke ich, wir sollten warten, bis diese Entscheidung gefallen ist."

Angesichts der vielen Vorgänge hinter den Kulissen betonte Alf-Inge, dass sein Sohn sein Bestes tue, um all den Lärm auszublenden und sich auf die Spiele zu konzentrieren.

"Erling denkt daran, so viel Fußball wie möglich zu spielen, und konzentriert sich darauf", sagte Haaland Sr. "Ich glaube, es sind eher wir außerhalb des Spielfelds, die sich ein bisschen mehr Gedanken darüber machen."

Alf-Inge weigert sich, eine Ausstiegsklausel im Falle eines Abstiegs zu dementieren

Alf-Inge Haaland mit seinem Sohn Erling Haaland | Michael Regan/GettyImages

Während Haaland offiziell von Rafaela Pimenta vertreten wird, spielt sein Vater eine bedeutende Rolle bei den Verhandlungen über die Zukunft des Stürmers, die nach dem Schuldspruch gegen City so ungewiss ist wie nie zuvor.

Die langjährigen Bewunderer FC Barcelona und Real Madrid wurden beide stark mit einem Wechsel von Haaland in Verbindung gebracht, sollte er sich für einen Wechsel entscheiden, während der heimische Rivale FC Arsenal Gerüchten zufolge ebenfalls bereit ist, sich ins Rennen einzuschalten, sollte sich die Gelegenheit tatsächlich ergeben.

Es gab sogar Spekulationen, dass Haalands Vertrag eine Ausstiegsklausel enthalten könnte, die speziell für dieses Worst-Case-Szenario konzipiert wurde, doch Alf-Inge weigerte sich, irgendetwas preiszugeben.

"Ich kann mich nicht zu Spielerverträgen oder zu Erlings Vertrag äußern", betonte er. "Dazu kann ich nichts sagen."

Stattdessen betonte Alf-Inge, dass sowohl er als auch Erling in derselben Lage seien wie alle anderen und lediglich auf das Urteil über die Berufung von City warteten, da sie vom Verein nichts weiter gehört hätten.

"Nichts mehr als das, was in den Medien steht", verriet er. "Und dort wird eine Menge geschrieben, und zwar sehr einseitig, würde ich sagen, oder? Denn es ist für Manchester City derzeit schwierig, sich angesichts des laufenden Berufungsverfahrens zu äußern und sich zu verteidigen."

"Wir hoffen, dass sie eine faire Anhörung erhalten, und dann werden wir sehen, ob es ihnen letztendlich gelingt, ihre Unschuld zu beweisen."

Haalands Vertrag bei den Skyblues ist noch bis 2034 (!) datiert.

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