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Beim FC Bayern gibt es vor dem Champions-League-Duell mit Atletico Madrid positive Nachrichten aus dem Torwartteam. Manuel Neuer steht wieder auf dem Trainingsplatz. Sowohl der Kapitän als auch Jonas Urbig nahmen an der heutigen Abschlusseinheit teil. Damit könnte sich die zwischenzeitlich angespannte Personallage zwischen den Pfosten entspannen.
Noch am Wochenende war unklar, ob der FC Bayern gegen Atletico auf die beiden Torhüter zurückgreifen kann. Neuer hatte mit Problemen am Fuß zu kämpfen, während Urbig nach einem Zusammenprall mit Carney Chukwuemeka im Klassiker gegen Borussia Dortmund ebenfalls angeschlagen war.
Bei Neuer hatte sich die Hoffnung auf einen Einsatz gegen Atletico bereits am Sonntag abgezeichnet. Der 40-Jährige hatte sich nach dem Spiel gegen den 1. FC Köln zu seinem Gesundheitszustand geäußert und ein mögliches Comeback gegen die Spanier in Aussicht gestellt. Zuvor hatte er wegen anhaltender Beschwerden am Fuß pausieren müssen.
Die Teilnahme am Abschlusstraining ist nun ein wichtiges Signal. Allerdings bedeutet sie noch nicht automatisch, dass Neuer am Dienstag tatsächlich zwischen den Pfosten stehen wird. Entscheidend dürfte sein, wie der Routinier die letzte Einheit absolviert und wie er anschließend auf die Belastung reagiert.
Neben Neuer gibt es auch bei Jonas Urbig offenbar Entwarnung. Der 22-Jährige hatte sich im Bundesliga-Klassiker gegen Borussia Dortmund eine Verletzung im Gesicht zugezogen. Bei einer Aktion war der Bayern-Keeper von Chukwuemekas Knie am Kopf getroffen worden. Anschließend musste er behandelt werden, konnte aber weitermachen.
Damit drohte den Münchnern vor dem wichtigen Champions-League-Spiel ein echtes Torwartproblem. Sven Ulreich wäre als verbliebene erfahrene Alternative in den Fokus gerückt, wenn sowohl Urbig als auch Neuer nicht rechtzeitig fit geworden wären. Dass nun beide Keeper beim Abschlusstraining mitwirken können, ist deshalb eine wichtige Entwicklung.
Trotz der positiven Nachrichten bleibt abzuwarten, wer gegen Atletico tatsächlich im Tor stehen wird. Neuer dürfte bei vollständiger Belastbarkeit aufgrund seiner Erfahrung und seines Status als Nummer eins die besten Karten haben. Urbig könnte als Ersatzkeeper auf der Bank Platz nehmen.
Für den FC Bayern zählt zunächst, dass beide Torhüter wieder auf dem Platz stehen. Nach den Sorgen der vergangenen Tage scheint sich die Situation vor dem Duell mit Atletico damit deutlich zu entspannen.