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Eigentlich sind die Regeln klar:
Jeder Teilnehmer eines UEFA-Bewerbs muss einen fixen Kader stellen, der vor dem ersten Ligaphasen-Spiel eingereicht und anhand gewisser Kriterien zusammengestellt werden muss. Dieser Kader darf bis zur nächsten Phase des jeweiligen Turniers - sprich bis zur Zwischenrunde - nicht mehr verändert bzw. nur mehr um Eigenbauspieler ergänzt werden.
Der FC Salzburg nahm vor dem Europa-League-Auswärtsmatch beim RSC Anderlecht (Spielbericht>>>) trotzdem eine Veränderung vor. Sota Kitano wurde aus dem Kader gestrichen, dafür wurde sein japanischer Landsmann Anrie Chase nachnominiert.
Dieses Manöver wurde durch die sogenannte "60-Tage-Regel" ermöglicht. Diese erlaubt es jedem Verein, einmal in der Ligaphase einen langzeitverletzten Spieler gegen einen vor der ursprünglichen Meldefrist für die UEFA-Kaderliste bereits beim Verein registrierten Spieler auszutauschen.
Kitano fällt nach einer gegen den LASK zugezogenen Bänderverletzung im Sprunggelenk mindestens bis Ende des Jahres aus. Nach Ablauf der 60 Tage könnte der offensive Mittelfeldspieler allerdings wieder für den Europa-League-Kader gemeldet werden und damit bei den abschließenden Ligaphasen-Spielen gegen Bayer Leverkusen (21. Jänner 2027/auswärts) und Crystal Palace (28. Jänner 2027/heim) mitwirken.
Ob Kitano bis dahin aber überhaupt schon wieder fit ist, steht in den Sternen. Coach Danny Röhl dazu: "Wir wissen nicht genau, wie lange Sota ausfällt. Es sieht schon ein bisschen gravierender aus."
Auch zu den verletzten Defensivakteuren Nikolas Veratschnig, Kevin Boma, John Mellberg und Dominik Schmid gibt der Deutsche ein allgemeines Update. Sie alle werden bis zum Bundesliga-Kracher beim SK Sturm am kommenden Sonntag nicht rechtzeitig fit werden.
Immerhin konnte Röhl mit Jesper Lindström und Damir Redzic am Donnerstag zwei Offensiv-Antreiber nach überstandener Verletzung wieder Minuten sammeln lassen.