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Borussia Mönchengladbach hat die englische Woche nicht mit einem weiteren Erfolgserlebnis abgeschlossen. Nach dem 3:2-Auswärtssieg beim VfB Stuttgart und dem 2:0 im DFB-Pokal gegen den Karlsruher SC sollte gegen den SC Paderborn eigentlich der nächste Dreier folgen.
Doch vor 51.581 Zuschauern im heimischen Borussia-Park musste sich Gladbach mit einem torlosen Remis begnügen. Für Sportchef Rouven Schröder offenbar kein Grund zur großen Enttäuschung. Der 0:0-Auftritt hinterließ bei ihm sogar einen durchaus positiven Eindruck.
📌 Gladbach stabilisiert sich
Schließlich hat sich bei den Fohlen zuletzt einiges getan. Nach sechs Niederlagen zum Bundesliga-Start blieb Gladbach mittlerweile drei Pflichtspiele hintereinander ungeschlagen. Vor allem die defensive Stabilität macht Mut.
Schröder sieht seine Mannschaft deshalb auf dem richtigen Weg. Gleichzeitig fordert der Sport-Boss weitere Fortschritte. „Vor einer Woche sah die Situation noch anders aus. Wir wissen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir hatten auch die klareren Möglichkeiten. Die musst du in einem solchen Spiel nutzen, um es zu gewinnen. Wir haben in den zurückliegenden drei Partien die Basis gelegt und stehen jetzt viel kompakter“, so Schröder.
„Dass wir dennoch weiter aufsatteln müssen, ist vollkommen klar. Wie zuvor erwähnt: Vor zwei Wochen sah es noch anders aus. Wir sind jetzt dran und wir gehen die Schritte nacheinander. Und von daher müssen wir weiter die Punkte hamstern“, machte der Sportchef dann aber deutlich.
Eine klare Botschaft: Gladbach darf sich auf den jüngsten Ergebnissen nicht ausruhen. Stattdessen sollen möglichst schnell weitere Zähler her. Bereits am Freitag (20.30 Uhr/Sky) wartet die nächste Gelegenheit. Es geht auswärts zum HSV.
Dann könnten auch drei weitere Optionen wieder eine größere Rolle spielen. Jens Castrop, Nicolas Kühn und Isac Lidberg feierten gegen Paderborn nach längeren Verletzungspausen ihr Comeback.
Allerdings zeigte sich in der Schlussphase, dass dem Gladbach-Trio noch die nötige Wettkampffitness fehlt. Nach längeren Ausfallzeiten ist das wenig überraschend. Bis zur vollständigen Belastbarkeit dürfte es noch etwas dauern.