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Im vergangenen Sommer entschied sich Rouven Schröder dazu, mit Niklas Swider einen vielversprechenden Nachwuchsspieler lieber zu verleihen, anstatt ihn bereits in die Fohlenelf zu integrieren.
Bislang kann ein äußerst positives Zwischenfazit gezogen werden: Der 19-Jährige spielt im defensiven Mittelfeld von Viktoria Köln eine sehr große und wichtige Rolle, steht in der Liga stets in der Startelf und auch über die vollen 90 Minuten auf dem Platz. Die Bild bezeichnet ihn bereits als "den Shootingstar der dritten Liga".
Dementsprechend stellt sich schon jetzt die Frage, wie Borussia Mönchengladbach mit dem Eigengewächs plant, das bereits 2014 und damit im Alter sieben Jahren in die Jugendabteilung des Vereins vom Niederrhein wechselte.
"Wir sind mit seiner Leihe sehr glücklich, er bringt gute und konstante Leistungen. Wir sind im ständigen Kontakt, waren auch schon live vor Ort und sind mit seiner Entwicklung zufrieden", kommentierte Schröder die bisherige Entwicklung von Swider gegenüber der Bild. Seine Entscheidung, den Vertrag zunächst bis 2028 zu verlängern, um ihn anschließend für die laufende Saison zu verleihen, trägt Früchte.
Schon jetzt ist absehbar: Gladbach wird von der Rückkehr von Swider zur nächsten Saison profitieren. Immerhin ist das Mittelfeldzentrum, trotz quantitativer personeller Möglichkeiten, gewiss keine Stärke der Mannschaft von Alexander Blessin. Ein möglicher Haken: Der Youngster geht bei Viktoria Köln in einem dominanten, ansehnlichen Spielstil auf. Dabei hat er eine Passquote von 89 Prozent, eine Bodenzweikampfquote von 55 Prozent und 63 Prozent in der Luft vorzuweisen. Stärken, die bei der Borussia zurzeit nicht wirklich gefragt sind.
Gladbach muss also den Klassenerhalt eintüten und spielerisch gleich mehrere Schritte nach vorne machen, wenn sie von den Qualitäten von Swider profitieren wollen. Natürlich ist der Übergang von der dritten Liga bis hin zur Bundesliga auch noch ein großer Schritt. Die ersten Anzeichen lassen ihn aber als Nachwuchshoffnung da stehen.