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Isamel Saibari und Serge Gnabry werden dem FC Bayern wie erwartet wochenlang fehlen. Wie der Rekordmeister mitteilte, erlitt Saibari beim 2:2 im Bundesliga-Klassiker gegen Borussia Dortmund einen Riss des Syndesmosebands im rechten Sprunggelenk, der 25-jährige Marokkaner wurde bereits operiert. Zur Dauer des Ausfalls machten die Münchner keine Angaben. Gnabry zog sich derweil eine Muskelverletzung im hinteren linken Oberschenkel zu. Auch hier nannten die Münchner keine Ausfallzeit.
1:05
Superstar Michael Olise hatte sich bei dem Spiel ebenfalls verletzt. Sportvorstand Max Eberl äußerte aber schon direkt nach Abpfiff die Hoffnung, dass die Blessur des Franzosen "nicht so schlimm" sei.
12:10 Uhr
Am Rande des Topspiels zwischen Bayern München und Borussia Dortmund kommt es zu einer emotionalen Szene, als Niko Kovac und Joshua Kimmich sich umarmen. Der BVB-Coach berichtet später von einem "menschlichen" Moment.
0:56
11:35 Uhr
Ex-Nationalspieler Marco Reus hat für Los Angeles Galaxy als Vorbereiter geglänzt. Beim 4:1 (2:0)-Erfolg der Kalifornier in der Major League Soccer gegen den Austin FC legte der langjährige Dortmunder gleich drei Treffer auf. Der 37-Jährige hat in dieser Saison damit schon 15 Tore vorbereitet .João Klauss (10.), Hirving Lozano (38.), Robert Taylor (48.) und Sergi Roberto (66.) trafen für Galaxy, das weiter gute Aussichten auf die Playoffs hat. Ein Sieg oder ein Unentschieden bei Real Salt Lake am kommenden Wochenende sichert dem Team einen Platz in den Playoffs. Eine Niederlage würde bedeuten, dass sie ihr Schicksal nicht mehr selbst in der Hand hätten.
"Wenn wir nächste Woche wieder unsere Aufgabe erfüllen und in die Playoffs einziehen, wird es nicht vielen Mannschaften geben, die uns als Gegner haben wollen", sagte Trainer Greg Vanney. Die San Jose Earthquakes, die bereits einen Platz in der Postseason sicher haben, gewannen ohne den rotgesperrten Timo Werner mit 2:1 gegen Real Salt Lake.
10:47 Uhr
Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl hat auf die Kritik von Michael Ballack reagiert, wonach die Münchner Verantwortlichen Youngster Lennart Karl "zur Zielscheibe erklärt" haben. "Hat er das als DAZN-Experte gesagt oder als Berater des Spielers?", fragte Eberl. Im Sky-Interview sagte er zuvor: "Ehrlicherweise finde ich es schwierig, wenn man über die Medien jetzt so eine Diskussion oder einen Disput führt." Mit Karl habe der FC Bayern ein "großartiges Talent", der in der Vorsaison "eine fantastische Entwicklung genommen hat". Dann sei die Verletzung vor der WM passiert. "Das war kompliziert für ihn. Wir, die im Sport tätig sind, wussten, dass so eine Entwicklung auch mal eine Delle haben kann."
Ballack hatte bei DAZN vor allem die Aussage von Uli Hoeneß kritisiert, der auf Social Media sehr aktive 18-jährige Karl habe die Bodenhaftung verloren und brauche mehr Demut. "Dass Uli Hoeneß diese Außendarstellung kritisiert, ist legitim. Aber dass er Lennart damit öffentlich zur Zielscheibe erklärt, ist auch klar", sagte er. Auch Eberl hielt Ballack befremdliche Aussagen vor. "Dass Max Eberl nun, nachdem Lennarts Leistungskurve wieder klar nach oben zeigt, ihm ein sportliches Loch attestiert, geschmückt mit Fehltritten, ist vom Zeitpunkt her unverständlich und inhaltlich zumindest mal zu hinterfragen."
10:00 Uhr
Erstmals in der Saison 2026 greift der Automobil-Weltverband FIA bei einem umstrittenen Hybrid-Trick zur Motoreinstellung durch. Racing-Bulls-Pilot Liam Lawson wurde nach dem Qualifying zum Großen Preis von Mexiko disqualifiziert und aus der Wertung genommen.
Im Mittelpunkt steht die Vorschrift zur Reduzierung der elektrischen Leistungseinheit. Nach dem Technischen Reglement darf die zusätzliche Elektro-Power bei Vollgas nicht abrupt wegfallen. Stattdessen muss die Leistung schrittweise mit maximal 100 Kilowatt pro Sekunde reduziert werden. Die Regel soll verhindern, dass ein Fahrzeug auf einer Geraden plötzlich einen erheblichen Teil seiner Leistung verliert und damit nachfolgende Fahrer überrascht. Bereits seit Saisonbeginn suchen die Teams nach Möglichkeiten, die komplexen Energievorgaben optimal auszunutzen. Besonders im Qualifying entstand ein Problem: Fahrer wollen möglichst die gesamte Batterieleistung bis zur Ziellinie nutzen. Die vorgeschriebene Leistungsreduktion würde jedoch normalerweise Energie für die Zeit nach der Zieldurchfahrt erfordern.
Mercedes entwickelte deshalb in Silverstone eine alternative Vorgehensweise. Fahrer gehen unmittelbar nach der Ziellinie aktiv vom Gas. In diesem Moment greift die stufenweise Reduzierungsregel nicht mehr, da keine Antriebsleistung angefordert wird - ein Trick, der nicht ohne Risiko ist. Der Ansatz verbreitete sich schnell im Fahrerlager und wurde von mehreren Teams übernommen. Genau dieser Trick wurde den Racing Bulls nun zum Verhängnis. Auf seinem letzten Versuch in Q2 reagierte Lawson zu spät. Die Batterie wurde zu stark beansprucht, sodass die vorgeschriebene Leistungsreduktion nicht mehr korrekt eingehalten werden konnte. Die Ingenieure bemerkten den Fehler sofort und meldeten den Vorfall eigenständig an die FIA.
08:45 Uhr
Bayerns Sportvorstand Max Eberl hat am Rande des Bundesliga-Klassikers der Münchner gegen Borussia Dortmund bekräftigt, dass der erkrankte Cheftrainer Vincent Kompany nicht seiner Arbeit nachgeht. "Er ruht sich aus, er ist mehr oder weniger abgeschottet. Ich habe gerade mit ihm telefoniert und wir haben uns gegenseitig viel Glück gewünscht. Er wird sich das Spiel anschauen, aber sein Einfluss auf die Mannschaft liegt bei null", verriet Sportvorstand Max Eberl vor dem Anpfiff bei Sky.
Kompany war am 23. Oktober auf dem Trainingsgelände der Bayern kollabiert und musste wegen einer Hirnhautreizung einige Tage im Krankenhaus verbringen. Wann der Belgier auf die Trainerbank zurückkehrt, ist offen, derzeit vertritt ihn sein Assistent Aaron Danks. "Wir haben uns ganz bewusst mit der Prognose eines Comebacks zurückgehalten, weil die Gesundheit vorgeht. Er soll sich erholen und ausruhen. Wir haben Kontakt gehabt. Er ist sehr gut drauf und interessiert sich natürlich dafür, was passiert. Aber wir schauen nach vorne. Ihm geht es den Umständen entsprechend gut", sagte Bayern-Boss Jan-Christian Dreesen.
07:43 Uhr
Nach dem trostlosen 0:2 gegen RB Leipzig ist auch das letzte bisschen Aufstiegseuphorie beim FC Schalke 04 verflogen. Die Offensive der Königsblauen präsentiert sich schlichtweg nicht bundesligatauglich. Ausgerechnet an Halloween hat der FC Schalke 04 den nächsten Gruselauftritt hingelegt - zumindest, was das Angriffsspiel betrifft. So hielt der Torfluch der Knappen auch im vierten Heimmatch an.
"Wir müssen da zusammen raus. Es ist eine Scheißsituation", gestand Torhüter Loris Karius bei Sky nach dem Schlusspfiff: "Es wird nicht einfacher. Wir müssen arbeiten, arbeiten arbeiten. Tore machen, Tore machen, Tore machen." S04 steckt nach dem sechsten Pflichtspiel in Folge ohne Sieg in der Abstiegszone fest, zudem droht ein unrühmlicher Rekord: Nur der FC St. Pauli blieb bislang in der Bundesligageschichte in den ersten fünf Heimspielen torlos." So viel wie drüber geredet wird, ist es bei den Jungs schon drin. Dass du dich damit beschäftigst, ist normal", kommentierte Karius die anhaltende Torflaute.
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Schalkes Trainer Miron Muslic nahm sein Team derweil in Schutz. "Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten wirklich alles versucht. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben uns reingeworfen in jeden Zweikampf", sagte Muslic. Trotz der neuerlichen Pleite habe er sogar eine positive Entwicklung in seiner Mannschaft gespürt. "Wir haben heute einen Schritt nach vorne gemacht, auch wenn der Schritt sehr, sehr klein war",
07:05 Uhr
Joshua Kimmich kehrt nach einem schweren Schicksalsschlag auf den Platz zurück. Nach dem 2:2-Unentschieden gegen Borussia Dortmund im Klassiker der Fußball-Bundesliga spricht der Bayern-Star über die schweren vergangenen Tage.
1:17
05:55 Uhr
Das Formel-1-Team Haas hat seinen Stammpiloten Esteban Ocon für den Grand Prix von Mexiko kurzfristig als Fahrer gestrichen. Der Franzose reagierte daraufhin auf Spekulationen, dem Rauswurf sei ein gewalttätiger Vorfall vorausgegangen, an dem er beteiligt gewesen sei. Auf Instagram berichtete er von einer teaminternen Diskussion am Vorabend (Freitag) die sich aus "unterschiedlichen Sichtweisen" ergeben habe. Er weise aber "Berichte oder Vorwürfe kategorisch zurück", die nahelegen würden, dass es zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung gekommen sei. Er bitte auch darum, solche Spekulationen zu unterlassen und kündigte weitere Informationen zu gegebener Zeit an.
Dass Ocon in den vier verbleibenden Rennen nach dem Grand Prix von Mexiko noch mal für Haas fahren wird, ist wohl auszuschließen. Bei dem US-Rennstall war für die Saison 2027 kein Platz mehr für ihn. Er hatte sich im Training am Freitag nach einer Ansage seiner deutschen Renningenieurin Laura Müller zur Reifenwahl über Funk bitter beklagt. Schon beim Rennstall Alpine hatte er 2024 die Saison nach Zoff mit dem Team nicht beendet. Ocon kommt auf fast 200 Grand-Prix-Einsätze, 2016 absolvierte er sein erstes Rennen.