Zurück
Die Aufregung rund um die Ausnahmeregelung der FIS, dass mehrere Athletinnen und Athleten mit neutralem Status ("AIN") in der Saison 2026/27 an FIS-Wettkämpfen teilnehmen dürfen, reißt nicht ab.
Denn nun gibt es Unmut vonseiten der russischen Springerinnen und Springer. Denn bei der Einreise nach Europa sahen sie sich laut dem russischen Verband mit Visaverweigerungen auseinandergesetzt. "Wir haben eine unangenehme Nachricht zu unseren Skispringern erhalten. Sie haben neutralen Status, aber sie werden wegen der Visaverweigerung in Europa nicht an Wettkämpfen teilnehmen können. Es ist sehr schade, dass unsere Athleten, die eine Starterlaubnis haben, nicht an den Wettkämpfen teilnehmen können", lamentiert Dmitri Svishchev, Präsident des russischen Ski- und Snowboardverbands gegenüber "sport24.ru".
Bereits beim Abschluss des Sommer-Grand-Prix in Klingenthal konnten die Springer aus diesem Grund nicht teilnehmen. 25 Springerinnen und Springer aus Russland und Belarus sind als neutrale Athleten bei der FIS gelistet: 13 Männer, darunter ein Belarusse, und zwölf Frauen sowie 18 Betreuer.
Die FIS selbst weist jede Schuld von sich und verweist auf die Visabestimmungen des jeweiligen Landes: "Nach den Informationen, die wir erhalten haben, hatte sie keine Visa, die ihnen die Einreise ermöglicht hätten. Die Haltung der FIS ist klar: Die Regeln zu Visa und Einreise legt selbstverständlich allein das Land fest, das die Wettbewerbe ausrichtet," meint FIS-Renndirektor Sandro Pertile zu "skijumping.pl".